Zum „Schmutzige Dunschdig“ zog der Hemdglunkerumzug durch Nordrach – angeführt von Narrenräten und Kapelle, begleitet von Süßigkeitenregen aus Fenstern und guter Laune auf nassen Straßen.
Glücklicherweise hörte der Regen zu Umzugsbeginn fast auf und etwa zweimal zweihundert Beine setzten sich um 15 Uhr vom Kindergarten aus in Bewegung. Das „gitzig, gitzig Rufen“ hallte nun durchs Tal.
Es regnet Süßigkeiten
Narrenräte und Hemdglunkerkapelle führten den Umzug an. Erster Halt war nach wenigen Metern beim Pfarrhaus. Pfarrer Gerner verteilte mit Helfern Süßigkeiten an die Kinder. Ansgar Horsthemke hatte auch an die Erwachsenen gedacht und schenkte Likör aus. Weiter ging es talabwärts zu Schoko-L, wo es aus den Fenstern Süßigkeiten regnete. Dann hieß es, „vorwärts, wir gehen zurück“. Die Rathisler ließen ebenfalls reichlich Süßigkeiten von oben regnen. Die nächsten Stationen waren der Lebensmittelmarkt Herbrik und das Gasthaus zur Stube. Dann zog die bunte Schar weiter das Dorf hinauf und überall riefen die Kinder „gitzig, gitzig“ und wurden reichlich mit Gutsili und anderen Leckereien belohnt.
Rathaus übernommen
Am Abend stürmte die Narrenzunft, unterstützt von Glashansele und der Piratenkapelle, das Rathaus. Bürgermeister Erhardt musste schweren Herzens die Schlüsselgewalt an Zunftmeister Stefan Haas übergeben und entschuldigte sich in gereimten Worten, dass er an der vergangenen Fasend aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Anschließend wurde im Festzelt der Letschecker Fasendgemeinschaft weiter gefeiert.
Foto: Herbert Vollmer
Foto: Herbert Vollmer
Foto: Herbert Vollmer
Foto: Herbert Vollmer
Foto: Herbert Vollmer
Foto: Herbert Vollmer
Foto: Herbert Vollmer





