Buntes Treiben beim Stellen des Narrenbaums in Unterharmersbach.
Foto: Verein
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Foto: VereinBei bestem Wetter zog der Umzug der Eckwaldhexen am Samstag, 7. Februar von der Metzgerei Herrmann aus Richtung Rathausplatz in Unterharmersbach. Vorneweg der diesjährige Narrenbaum begleitet von dem Baumstellteam der Eckwaldhexen. Dank Begleitung durch die Eckwaldpuper, zog die Hexenschar mit lauter Musik und mit jeder Menge guter Laune durch den „Hombe“ – und läutete die närrische Zeit offiziell ein. Schon am frühen Vormittag versammelten sich die ersten Gäste, um dieses farbenfrohe Spektakel nicht zu verpassen.
Die Hexenfigur am Eingang des Kurparks wurde voller Elan von den Eckwaldhexen „abgestaubt“. Damit auch sie für die bevorstehende „heiße Phase“ der Fasend bestens vorbereitet ist.
Jürgen Mellert moderierte während der Veranstaltung und hielt die Narrenschar auf dem Laufenden und führte die Gäste souverän durch das kleine Programm. Ortsvorsteher Jürgen Isenmann betonte, wie schön es ist, dass sich die Veranstaltung so gut etabliert hat und forderte die Zuschauerschaft auf, auch weiterhin das Veranstaltungsangebot in Unterharmersbach anzunehmen und zu besuchen. Bürgermeister Günter Pfundstein war sehr erfreut darüber, dass der Rathausplatz so gut angenommen wird.
Großes Zuschauerinteresse
Pünktlich marschierte der Umzug auf den Platz. Sehr zur Freude der Eckwaldhexen haben sich viele Zuschauer und Zuschauerinnen versammelt um das Baumstellen mitzuerleben. Die bereits vorbereiteten Fähnle für die Schmückung des Rathausplatzes wurden noch am Baum befestigt, bevor dieser mit purer Muskelkraft in die Höhe gebracht wurde. Der Moment, in dem der Narrenbaum sicher stand, wurde mit einem kräftigen „Eckwald – Hexen!“ gefeiert, das über den ganzen Platz hallte. Die Hexen jubelten und tanzen voller Freude um ihren Narrenbaum. Wie es sich für einen Narrenbaum gehört, steht dieser schön und nicht ganz gerade in hoher Höhe und schmückt nunmehr den Rathausplatz bis zum Fasendsdienstag.
Im Anschluss daran folgten weitere Programmpunkte rund ums Baumstellen. Einige der Eckwaldhexen-Kinder führten ihren Hästanz auf und durften unter viel Applaus noch eine Zugabe anhängen. Direkt danach wurde noch der Hästanz der erwachsenen Hexen aufgeführt, die mit ihrem Auftritt ebenso für Begeisterung sorgten und noch eine Runde nachlegen durften.
Neben dem Narrenbaum, wurden die Fahnen der örtlichen Fasend gehisst – „Es rennt ä Sau dä Garde na“, „Eckwaldhexen“ und „Eckwaldpuper“ zeigen mit diesen Fahnen, dass sie ein fester Bestandteil der Fasend im „Hombe“ sind. Musikalisch heizten die Eckwaldpuper gekonnt die Stimmung auf dem Platz an und sorgten dafür, dass ordentlich gefeiert und getanzt wurde. Natürlich durfte das Rahmenprogramm mit den Musikern „Es rennt ä Sau dä Garde na“ nicht fehlen und anschließend war klar: Jetzt regiert wieder der Frohsinn.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, sodass sich bei Wurst, Waffeln und Getränken schnell eine gesellige Runde auf dem Rathausplatz mit guter Laune, fröhlichen Gesprächen entwickelte und zum ausgiebigen Verweilen einlud.
Das Stellen des Narrenbaums ist mehr als nur ein Brauch – es ist ein Zeichen für Gemeinschaft, Lebensfreude und die Lust, den Alltag für eine Weile auf den Kopf zu stellen. Mit diesem gelungenen Auftakt darf man sich sicher sein: Die närrische Zeit hat begonnen, und sie verspricht viele weitere ausgelassene Momente.




