Der Bau- und Umweltausschuss hat mehrere Planungsaufträge vergeben, damit die Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrhauses im Steinenfeld nach dem Herbstfest der Feuerwehr beginnen kann.
Zahl für Zahl arbeitete sich der Ausschuss am Montag durch die Vergaben. Architekten, Elektroplanung und Tragwerksplanung: Mit den Beschlüssen stellt die Stadt die Weichen für den Umbau der Feuerwehrzentrale. Nach den Vorstellungen der Verwaltung soll nach dem Feuerwehrfest im Oktober mit dem Bau begonnen werden. Die Feuerwehr muss währenddessen einsatzbereit bleiben.
Verwaltung setzt auf eigenes Know-how
Bürgermeister Günter Pfundstein machte deutlich, dass man möglichst keine Zeit verlieren wolle. Deshalb übernimmt das Bauamt einen Teil der Planungsleistungen selbst. Nach Darstellung der Verwaltung spare die Stadt dadurch Zeit und Geld. Gleichzeitig bleibe das Projekt unter dem Schwellenwert, ab dem ein europaweites Vergabeverfahren erforderlich sei. Pfundstein zeigte sich überzeugt, dass dieser Weg auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Wäre das Gesamtprojekt vollständig ausgeschrieben worden, wären die Kosten seiner Ansicht nach höher ausgefallen. Zudem könne die Stadt eigenes Fachwissen einbringen.
Konkrete Pläne sollen noch vorgestellt werden
Ganz ohne Diskussion verlief die Beratung nicht. Stefan Kornmeier tat sich schwer, die vorgelegten Zahlen einzuordnen. Für ihn blieb offen, welche konkreten Leistungen hinter den einzelnen Positionen stehen.
Die Frage nach den Leistungen führte direkt zum nächsten Thema. Zwar beschäftigt die Erweiterung des Feuerwehrhauses Verwaltung und Gremien bereits seit längerer Zeit. Eine zusammenhängende Darstellung der Planungen findet sich in den bislang veröffentlichten Sitzungsunterlagen jedoch noch nicht. Eine ausführliche Präsentation kündigte Bürgermeister Günter Pfundstein für eine der kommenden Gemeinderatssitzungen an.
Was wird gebaut?
Auf Nachfrage skizzierte die Verwaltung die wichtigsten Elemente des Projekts. Geplant sind Anbauten auf beiden Seiten des bestehenden Gebäudes. Entstehen sollen unter anderem eine neue Kommandozentrale, Aufenthaltsräume und eine Schmutzschleuse für die Einsatzkräfte. Außerdem sind zusätzliche Stellplätze für Fahrzeuge, ein Waschplatz und ein Lastenaufzug vorgesehen.
Zugleich soll die Umfahrt zum städtischen Betriebshof erhalten bleiben. Nach Angaben von Bürgermeister Günter Pfundstein laufen dazu Gespräche mit Nachbarn über „kleinere Anpassungen an der Grundstücksgrenze“.
Die technischen Anforderungen an die Sanierung und Erweiterung seien hoch, betonte die Verwaltung. Ein Feuerwehrgerätehaus lasse sich nicht mit einem gewöhnlichen kommunalen Gebäude vergleichen.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





