33 Millionen Euro. So viel ist das Vermögen der Gemeinde Oberharmersbach wert. Sportplatz, Rathaus, Gemeindewald und vieles mehr, 1.966 Positionen umfasst das Zahlenwerk insgesamt.
Fünf Jahre lang hat Kämmerer Jens-Mathias Bächle jeden Gegenstand und immaterielles Vermögen im Wert von über 1.000 Euro bewertet. Am Montag stellte er dem Gemeinderat die Eröffnungsbilanz nach Neuem Kommunalen Haushaltsrecht vor. Ein Zahlenwerk, das in mehrfacher Hinsicht überrascht.
Verschleiß wird sichtbar
Bisher stand im Haushalt vor allem, was eingenommen und ausgegeben wurde. Jetzt wird erfasst, was der Gemeinde gehört und wie stark Straßen, Gebäude und andere Anlagen rechnerisch an Wert verlieren. Ihr Verschleiß soll nicht mehr künftigen Generationen aufgebürdet, sondern im laufenden Haushalt sichtbar werden.
Die Bilanz liefert teils kuriose Einzelposten: Der Naturrasenplatz steht wegen seines Alters mit nur noch einem Euro in den Büchern. Die Kirchenuhr zählt zum Gemeindevermögen – ein Zeugnis aus längst vergangenen Zeiten, als öffentliche Uhren noch kommunale Aufgabe waren. „Ach herrje“, entfuhr es Gemeinderätin Clarissa Lehmann beim Blick auf die schier endlosen Positionen.
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