Mit Herz, Humor und einer großen Portion Narretei hatten die Biberacher Fasentsgruppen zum Valentinstag das Motto umgesetzt. Insgesamt 47 Zünfte, Gruppen und Musikkapellen boten eine bunte Schau des närrischen Brauchtums.
Rote Herzen, rote Rosen, Liebes-Post und jede Menge fliegende Amor-Pfeile – der Fasentumzug am Valentinstag stand ganz im Zeichen der Liebe. Mit Herz, Humor und einen großen Portion Narretei hatten die Biberacher Fasentgruppen das Motto umgesetzt. Die Lustigen Prinzbacher schwebten sogar auf Wolke 7 und ließen die Liebe fliegen.
Trotz des Wetters strömten die Gäste nach Biberach
Trotz des ungemütlichen nasskalten Wetters strömte nicht nur der Regen sondern auch wieder viele Tausend Besucher in den Ort und machten Biberach am Fasentsamstag zur Narrenhochburg in der Ortenau.
Zum Glück legte der Regen während des Umzugs eine Pause ein und so blieben die grün-roten Schirme von Oberzunftmeister Marco Schlieter und den Narrenräten schmückendes Beiwerk. Narrenrätin Melissa Schilli hat obendrein zum Valentinstag einen großen Bund roter Rosen erhalten.
Dann eröffneten das Blasorchester Biberach, angeführt von Dirigent Axel Berger, und die große Schar der Biberacher Narros Reiherhexen, Biber und Bergwerksgeister den närrischen Lindwurm. Auch die Hexenhorde Simonsmoos hatten wieder den Weg zu ihren Narrenfreunden gefunden.
33 Jahre Liebe zur Biberacher Fasent
„Liebe geht durch den Magen“, hat sich die muntere Gruppe der Camanieras als Motto gegeben und passend dazu viel Süßes an die närrischen Gäste verteilt. Seit 1993 gibt es den Fasentverein SWN e.V. Die Gruppe hatte Gott Amor einen großen Liebestempel gebaut und feierte das närrische Jubiläum: „SWN und Biberacher Fasent – 33 Jahre echte Liebe!“ Mit ihren Pfeilen trafen die ganz in weiß gekleideten Liebesboten direkt in die Herzen des närrischen Publikums.
Die Liebespostboten der Närrischen Familie verteilten Liebesbriefe an ihre Lieblingsmenschen am Straßenrand – natürlich in roten Briefhüllen mit Herz. Die bunten Paradiesvögel der URP hatten ein großes Liebesnest gebaut.
„Fasentliebe ist ein schöner Brauch – Hexen, Biber und Bergwerksgeister haben Schmetterlinge im Bauch“ hieß es am Samstag bei der Gruppe Schlingel. Ihr Herzwagen mit den drei Biberacher Narrofiguren war umschwärmt von vielen Schmetterlingen.
Die wilden Biberacher Jungs sahen die Fasent durch ihre roten Herzmasken und entpuppten sich als weiße und schwarze Engel. Die Blauen Jungs verteilten zum Tag der Liebe ein Meer von Rosen an das Narrenvolk. Die Rebhocker entführten das Publikum in die Stadt der Liebe in die legendäre „Moulin Rouge“, wo die Damen und Männer nicht mit ihren Reizen geizten.
Ganz am Ende des Umzugs schwebten die Lustigen Prinzbacher auf Wolke 7 durch das närrische Biberach und brachten die Liebe zum Fliegen. Auch bei den Prinzbachern geht Liebe durch den Magen und so wurden die Zuschauer mit vielen süßen Herzen verwöhnt. Ein Fasentumzug ganz im Zeichen der Liebe ist eine tolle Sache.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





