Eckwaldhexen waren beim „Närrischen Staatsempfang“ dabei. Bei der Baustellenparty im Kindergarten schallte es „Reiß die Hütte ab…“
Foto: Eckwaldhexen
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Noch am Tag vor dem Schmutzigen Donnerstag waren die Eckwaldhexen zusammen mit der Region 7 des Ortenauer Narrenbundes (ONB) in Stuttgart beim „Närrischen Staatsempfang“ vertreten. Die einzelnen Häsfiguren der Region wurden dabei im Schloss vorgestellt. Herrn Kretschmann wurde zu diesem Anlass das eigens für das Jubiläum des ONB erstellte Häsbuch übergeben. Darin sind alle Mitgliederzünfte des ONB mit ihren Häsfiguren und ihrer Geschichte dargestellt.
Es kann losgehen – alle sind bereit für den „Schmutzige“
Was für ein Tag! Auch wenn der Himmel am „Schmutzige“ alle Schleusen öffnete, ließen sich die Narren im „Hombe“ die Laune kein bisschen vermiesen. Auf dem Rathausplatz wurde geschunkelt, gelacht und getanzt – eben ganz so, wie es sich für einen echten „Schmutzigen Dunschdig“ gehört.
Am Schmutzige starteten die Eckwaldhexen dann traditionell gemeinsam mit den Eckwaldpupern mit einem gemütlichen Frühstück im Ochsen in den närrischen Tag. Gut gestärkt ging es anschließend hinaus ins Dorf, wo das bunte Treiben seinen Lauf nahm.
Kleine Hexen ganz groß
Den Anfang machten die Jüngsten: Die Kindergartenkinder zogen mit dem selbstgebastelten „Baustellen“-Besen zusammen mit den Hexen fröhlich durch den Kurpark bis zur Hexenfigur. Danach wurde es ernst – zumindest für den Ortsvorsteher. Gemeinsam mit den Eckwaldhexen stürmten die Kinder das Rathaus, entmachteten Jürgen Isenmann und nahmen feierlich den Schlüssel entgegen. Danach wurde der Besen am Rathausfenster befestigt. Die Kinder hatten zudem viele bunte Baufahrzeuge gebastelt und hatten sogar eines für Jürgen Isenmann mitgebracht. Dieser durfte dann mit den Kindern auf dem Rathausplatz zu dem Lied „Reiß die Hütte ab“ seine Runden ziehen und alle tanzten mit.
Währenddessen startete in der Aula der Grundschule bereits die Supertalent Show, bei der die Eckwaldhexen die Jury bildeten. Aufgrund der schlechten Wetterlage wurde die Party kurzerhand in die Aula verlegt. Die Eckwaldpuper sorgten für beste Stimmung, so dass die jungen Narren gemeinsam mit den Eckwaldhexen tanzen, lachen und feiern konnten.
Als traditionelle Überraschung gab es für alle Kindergarten- und Schulkinder Fanta und Fasendwurst – eine großzügige Spende, die bestens ankam. Die Hexenzunft Unterharmersbach bedankt sich herzlich bei Grundschule, Kindergarten und dem Rathausteam für diesen rundum gelungenen Vormittag.
Fasendfreude auch in Zell
Natürlich machten die Hexen auch Halt in Zell, wo sie in der SBBZ-Schule ihr Häs präsentierten und gemeinsam mit anderen Zünften die Fasend lebendig werden ließen. Mit viel Charme und einem Augenzwinkern „schnurrten“ sie durch die Reihen von Schülern, Lehrern und Eltern – und sorgten überall für strahlende Gesichter.
Schnurren durch den Hombe
Im Hombe übernahmen die Eckwaldhexen und Eckwaldpuper traditionell das närrische Regiment – und das bleibt bis zur Hexenverbrennung fest in ihrer Hand. Mit bester Guggenmusik im Gepäck zogen sie durch die Straßen, besuchten Geschäfte und Gaststätten und wurden überall herzlich empfangen.
Ob bei Irmgards Friseursalon, der Apotheke am Kurgarten, der Schreinerei Schmider, der Ochsenmühle, im Gasthaus Ochsen, bei der Metzgerei Herrmann, im Hotel Klosterbräustuben, bei den Firmen Ritter und Metaldyne, im Altersheim oder in der Sozialstation und vielen weiteren Anlaufstellen im Hombe – überall war die Freude groß und für das leibliche Wohl der Narren bestens gesorgt. Dafür sagen die Eckwaldhexen und Eckwaldpuper von Herzen Danke!
Erst spät in der Nacht klang der gemeinsame Tag aus. Müde, aber glücklich, blickten alle auf einen rundum gelungenen „Schmutzige“ zurück. Regen hin oder her – wenn der Hombe feiert, dann richtig!





