Das Freibad in Oberharmersbach ist gut in die Saison gestartet. Vor allem Familien, Urlauber und Stammgäste schätzen die ruhige Atmosphäre. Neu sind eine Eistruhe und ein Snackautomat.
Ein paar Kinder jagen sich durchs Wasser. Am Beckenrand sitzen Stammgäste auf ihren Handtüchern und genießen die Ruhe. Über dem Freibad in Oberharmersbach ziehen am Montagnachmittag Wolken vorbei. Die Lufttemperaturen liegen deutlich unter 30 Grad. Das Thermometer im Wasser zeigt 23 Grad. Nach den heißen Tagen der vergangenen Woche ist es heute ruhiger geworden.
Doch die Erinnerungen an die ersten Sommertage der Saison sind frisch. „An den heißen Tagen war richtig viel los“, sagt Schwimmbadleiter Volker Werthwein. Seit der Öffnung am 14. Mai habe das Freibad viele Besucher angezogen. Vor allem Familien würden die überschaubare Größe und die entspannte Atmosphäre schätzen.
Ein Geheimtipp für Familien
Große Rutschen oder spektakuläre Attraktionen sucht man in Oberharmersbach vergeblich. Genau das sei für viele Gäste ein Pluspunkt, sagt Werthwein. Das Bad habe sich in den vergangenen Jahren zu einem Geheimtipp entwickelt. Familien, Feriengäste und Stammbesucher kämen gern hierher, weil alles übersichtlich sei und die Wege kurz seien.
„Die Stimmung ist sehr gut“, berichtet der Schwimmbadchef. Auch die wechselhafte Witterung könne daran wenig ändern. Selbst während der anfänglichen Schlechtwetterphase sei morgens stets Betrieb gewesen. Das Freibad ist im Ort eine Institutuon. Frühschwimmer ziehen ihre Bahnen, bevor der Alltag beginnt. Ein Unternehmen nutzt das Bad regelmäßig für Betriebsschwimmen. Auch für viele andere Menschen aus dem Ort und der Umgebung gehört das Freibad fest zum persönlichen Fitnessprogramm.
Schwimmunterricht kehrt zurück
Ab dem 10. Juni wird es vormittags auf den Bahnen wieder etwas lebhafter. Dann kommt die Grundschule zurück ins Freibad. Die Kinder absolvieren dort ihren Schwimmunterricht.
Schwimmabzeichen kann jedermann jederzeit ablegen. Das gelte sowohl für das Hademar-Abzeichen, das Seepferdchen als auch für die Jugendschwimmabzeichen. Voraussetzung sei lediglich, dass der Badebetrieb es zulässt. „Solange nicht zu viel los ist, können wir die Prüfungen jederzeit abnehmen“, erklärt Werthwein.
Die Eistruhe als Überraschungserfolg
Der Kiosk bleibt in dieser Saison geschlossen. Ganz auf Erfrischungen verzichten müssen die Besucher trotzdem nicht. Der Förderverein des Freibads hat eine Eistruhe aufgestellt. Mehr als ein Dutzend Sorten liegen darin bereit. Statt bekannter Konzernmarken gibt es „Hofeis“ und Kreationen der Schwarzwälder Eismanufaktur. Jede Portion kostet familienfreundliche 2,50 Euro.
Das Angebot kommt offenbar gut an. Sehr gut sogar. „An den heißen Tagen war die Truhe innerhalb von zwei Tagen leergefuttert“, erzählt Werthwein mit einem Lächeln. Eigentlich sollte erst am Dienstag Nachschub kommen. Stattdessen musste bereits am Samstag wieder aufgefüllt werden.
Auch der neue Automat mit Süßigkeiten und Getränken werde rege genutzt. Wer größeren Hunger bekommt, verlässt kurz das Bad, überquert die Straße und findet bei der Minigolfanlage oder im Gasthaus Posthörnle etwas zu essen.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





