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Harmersbachtal, Nordrach | 11.10.2021

Urlaub im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne

Journalisten aus Deutschland und Frankreich erlebten drei Tage lang Landidylle im Harmersbachtal

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Journalisten aus Frankreich und Deutschland besuchten die Ferienregion. Dabei statteten sie auch dem Werksverkauf der Zeller Keramik einen Besuch ab. Geschäftsführer Ralf Müller (rechts) informierte die Besucher über die aktuellen Projekte und die Firmengeschichte der Zeller Keramik. Foto: privat
von Schwarzwälder Post

»Dorferlebnis pur« in Nordrach, Zell a. H. und Oberharmersbach wurde den Journalisten aus Deutschland und Frankreich geboten. Hineinspüren in das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, miterleben und mitmachen, Leute kennen lernen, kosten, wie Dorfurlaub schmecken kann – das alles waren Alltagserlebnisse, die die Schwarzwald- Tourismus GmbH mit den Touristen-Infos vor Ort geplant haben.

Foto: privat
In der Pralinenmanufaktur »ChocoL« und im Café »S’Blaue Hus« stellte Inhaber Egbert Laifer eloquent seine Firmengeschichte vor, seine Wurzeln zu Nordrach und seine aktive Zusammenarbeit mit den Produzenten vor Ort.
Foto: privat
Ausflug nach Dorfurlaub-Art: Im Zuwäldertal in Oberharmersbach beim Gallusshof von Irmgard und Manfred Lehmann ging die Fahrt für die Pressevertreter mit dem historischen Traktor und umgebauten Anhänger in den Wald.
Foto: privat
Kerstin Schmiederer vom Früchteparadies in Nordrach erklärte die Herstellung ihrer heimischen, sortenreinen Säfte und Schorle.

Wo könnte man besser in die Dorfurlaubs-Region starten als in Nordrach, oben im Traditionsgasthaus »Vogt auf Mühlstein«. Hier wurde die besondere Reisegruppe von Barbara Kamm-Essig und dem Wirte-Ehepaar Sandra und Rolf Lehmann herzlich empfangen und mit typischen Mühlstein-Spezialitäten verwöhnt. Die beeindruckende Geschichte des Gasthauses, die Familiengeschichten, die Erzählung von Heinrich Hansjakob beeindruckten die Pressevertreter, aber auch das Leben und das Konzept der Wirtsleute heute.

Zum Nachtisch ging es in die Pralinenmanufaktur »ChocoL« und ins Café »S’Blaue Hus«. Egbert Laifer stellte eloquent seine Firmengeschichte vor, seine Wurzeln zu Nordrach und seine aktive Zusammenarbeit mit den Produzenten vor Ort. Die feinen Obstbrenner-Pralinen gab es auch zum Probieren und in der Peter-Schell-Stube die Moospfafftorte zum Genießen. Währenddessen erklärte Kerstin Schmiederer vom Früchteparadies die Herstellung ihrer heimischen, sortenreinen Säfte und Schorle. Auch den neuen, alkoholfreien »Moospfaff-Prickler« gab es zu verkosten.

Nach einem kurzen Ein checken im Gästehaus Krummholz-Stub in Nordrach ging es weiter mit der ortskundigen Bäuerin »Zetzel« auf Obstbrennertour in den Ernsbach. Ein herzliches Willkommen, viel Fachwissen und typische Köstlichkeiten aus Küche und Keller bereiteten Herbert und Trudel Schwarz vom Schwarzhof ihren Gästen.

Die eigentliche Busfahrt zum Nordracher Mühlen stüble wurde spontan in eine kleine Wanderung umgewandelt, um noch Platz für die heimischen Köstlichkeiten im »Mühlenstüble« bei Elke Repple zu haben, wo der ereignisreiche Tag gemütlich und genussreich ausklingen konnte.

Im Hühnerstall Eier eingesammelt

Das gemeinsame Frühstück am Freitagmorgen musste von den Journalisten auf dem Haashof erst erarbeitet werden. Zunächst ging es in den Hühnerstall zum Einsammeln der Eier von Antonias 100-köpfiger Hühnerschar. Apfelsaft wurde gemeinsam frisch gepresst und gleich mal probiert und auch beim Brötchenbacken mit Andreas Scholl wurde eifrig Hand angelegt. Aber dann ging es endlich zu Tisch und das gemeinsame Frühstück konnte mit den Familien Haas und Scholl genossen werden, bevor sich die Gruppe nach Zell auf den Weg machte.

Die Pressevertreter wurden dort kurz nach 11 Uhr von Bürgermeister Günter Pfundstein ganz herzlich bei der Zeller Keramik begrüßt.

Sehr ausführlich berichtet Herr Ralf Müller der Geschäftsführende Gesellschafter über die aktuellen Projekte und die Firmengeschichte der Zeller Keramik. Nach kurzer Einführung der Malerin versuchten sich die Pressevertreter selbst künstlerisch beim gemeinsamen Bemalen des eigenen Geschirres, welches nach dem endgültigen Brand jedem Teilnehmer zugeschickt wird.

Anschließend führte ein kurzer Rundgang zur imposanten Rundofenbaustelle, wo die Geschichte der Zeller Keramik direkt spürbar wurde. Dass sich Zell am Harmersbach auch als Kunststadt versteht, wurde im Stadtpark bzw. am längsten zusammenhängenden Stück Berliner Mauer außerhalb Berlins deutlich.

Gute Vernetzung der lokalen Produkte

Beim gemeinsamen Mittag essen im Landgasthaus zum Pflug in Unterentersbach wurde die Zeit genutzt, um weitere Informationen rund um Zell am Harmersbach zu erhalten. Außerdem waren die Teilnehmer begeistert von den Schwarzwald-Erlebniszimmern, die durch Naturverbundenheit und ausgewählte Materialien der Region bestechen. Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer auch von der guten Vernetzung der lokalen Produkte im Rahmen des natürlichen Dorfurlaubs. Als die perfekte Begleitung der Reise stellte sich Frau Glasstetter der Schwarzwald Tourismus GmbH heraus, da sie mit dem Projekt »natürlicher Dorfurlaub« seit der 1. Stunde an betraut ist.

Anschließend ging es zur Imkerei Waidele in Unterharmersbach, wo sehr informativ und unterhaltsam in das Thema Honig und Bienen eingeführt wurde. Die Bedeutsamkeit der Biene und viele weitere spannende Erkenntnisse wurden in Erfahrung gebracht. Sehr beeindruckend war auch die Vorführung der vollautomatischen Schleudermaschine des Berufsimkers. Der Genuss kam bei der anschließenden Verkostung im Honigstüble natürlich nicht zu kurz.

Frische klare Schwarzwaldluft

Für die Journalisten ging es nun weiter ins idyllische Oberharmersbach, dort wurden sie im Hotel »Grünwinkel« stellvertretend für die Gemeinde von Irmgard Lehmann begrüßt. Mit dem Bus fuhr die Gruppe ans Ende des Dorfes dem Zuwäldertal.

Hier erfuhren die Gäste, was Dorfurlaub ausmacht. Frische klare Schwarzwaldluft. Christian Lehmann vom Zuwälderstüble hatte ein großes Feuer angezündet und im selbst erbauten Waldspeckhäuschen erzählt er die Entstehung der Idee. Am wärmenden Feuer wurden an langen Spießen Bauchspeck, Gemüse und Würstchen gegrillt. Für viele war es das erste Mal, dass sie diese Art des Grillens erlebten. Man staunte über die blaue Farbe des Feuers. Christian Lehmann wusste die Fragen alle zu beantworten und so manche Geschichte aus dem Tal zu erzählen. Die Gruppe und die Leiterin von der STG Frau Glasstetter genossen die gemütliche Wärme des Feuers.

Am nächsten Tag ging die Fahrt um 8.15 ins Zuwäldertal zum Gallusshof von Irmgard und Manfred Lehmann. Das große Thema war hier der Dorfurlaub, der hier schon seit über 18 Jahren zelebriert wird und seit zwei Jahren als Dorfurlaub-Beherbergungsbetrieb ausgezeichnet ist. Hier durften die Teilnehmer die kleinen Rinder füttern (zwei mutige wollten auch mit in den Stall zum Streicheln), Schweine füttern, Ziegen füttern. Somit konnten die Teilnehmer einen Teil der sonst üblichen Tierfütterungsrunde erleben.

Anschließend ging es mit dem historischen Traktor und umgebauten Anhänger zur Fahrt in den Wald. Das Ergebnis nachhaltiger Waldbewirtschaftung konnten die Teilnehmer sehen. Fotopoint unterwegs war die Lourdesgrotte Zuwald und natürlich das Ferienhaus des Gallushofes. Zum Abschluss erlebten die Teilnehmer wie die Gallussäge funktioniert und wie mit Hilfe der Wasserkraft Bretter und Balken gesägt werden.

Von der Vielfalt beeindruckt

Weiter ging es mit Schwarzwaldguide Xaver Weber und Tanja Kasper als Begleitperson in Vertretung der Gemeinde zu »Hasegallis Besenwirtschaft«. Natur wurde entdeckt und in der Wirtschaft gemütlich eingekehrt. Die Spezialitäten Datschkuchen und Schwarzwälder Vesper konnten genossen werden.

Zum Abschluss des viel zu kurzen Besuches in Oberharmersbach ging es zu Donnises Hofladen, um einen heimischen Produzenten kennenzulernen und die eine oder andere Spezialität mit nach Hause zu nehmen.

Die Pressevertreter und die Organisatoren waren beeindruckt von der Vielfalt der kleinen und großen Dorferlebnisse. Für viele war es ein erster Besuch in der Region und man war sich schnell einig, dass dies nicht der letzte gewesen ist.

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Schlagworte:
Gemeinde Nordrach, Gemeinde Oberharmersbach, Stadt Zell am Harmersbach

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