Oberzunftmeister Marco Schlieter hatte Bilder von Fasendsveranstaltungen mit Helmut Büdel aus seiner Vergangenheit auf der großen Leinwand projiziert: Da waren einige sehr schöne Höhepunkte dabei.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit Danke sagen“, wirkte Schlieter zu Beginn seiner Dankesrede tatsächlich etwas ratlos. „Wir haben so viele gemeinsame Stunden verbracht, unzählige Sitzungen und Telefonate – das kann ich gar nicht alles aufzählen“, sagte er weiter.
Er führte den närrischen Lebenslauf von Helmut Büdel auf. Er ist 1985 in die Zunft eingetreten. Von 1997 bis 2003 war er Reiherhexen-Stallmeister. Seit 1997 bis jetzt war Büdel im Narrenrat in großer Verantwortung tätig, davon 16 Jahre als Beisitzer, neun Jahre als Oberzunftmeister und vier Jahre als Zunftmeister. „Das sind 29 Jahre aktive Mitarbeit im Narrenrat!“
In schweren Zeiten habe man zusammengestanden, auch das gab es, führte Schlieter weiter aus. „Ich spreche meinen großen Dank von mir persönlich und auch von der gemeinsamen Zunft“, sagte er abschließend. Darauf gab es frenetischen Beifall von den Mitgliedern im Rietsche-Saal und Standing Ovations, die gar nicht mehr enden wollten.
Rede von Helmut Büdel
„Ich bin überwältigt“, sagte Büdel sichtlich gerührt. 29 Jahre im Narrenrat seien eine lange Zeit, als Vorstand und 2. Vorstand: „Ich habe es gern gemacht, mit Herzblut – es war mir eine Ehre“, sagte er mit viel Gefühl. Er dankte seinerseits dem Narrenrat, der ihn auch unterstützt habe und seinen Wegbegleitern. Er sei nicht weg, wenn es etwas zu tun gebe, könne man ihn ansprechen „obwohl, ich gehöre jetzt zu den Senioren…“ Daraufhin gab es allgemeines Gelächter. Dann wünschte der Narrenzunft noch ein glückliches Händchen für die weiteren Aufgaben und erklärte abschließend: „Wir gehen einer guten Zukunft entgegen, machen wir weiter so.“





