In St. Blasius feierten Familien eine fröhliche Narrenmesse. Der Wortgottesdienst machte Empathie zum Leitmotiv der närrischen Tage.
Am Sonntagmorgen waren große und kleine Narren in die Kirche St. Blasius in Biberach zur Narrenmesse eingeladen. Der Wortgottesdienst für Familien wurde von der Gemeindereferentin Anke Haas und Andrea Fix vom Gemeindeteam vorbereitet. Die beiden begrüßten bunt verkleidet die Kirchenbesucher und den Liturgiekreis, der musikalisch mitwirkte.
Bunt dekoriert
Bergwerksgeister, Biber und Reiherhexen folgten der Einladung genauso wie zahlreiche weitere verkleidete närrische Wesen. Aber auch Gottesdienstbesucher ohne Häs und Verkleidung reihten sich ein. Alle waren gespannt auf die Beiträge und freuten sich an der bunten Fastnachtsdekoration des Gemeindeteams rund um den Altarraum und an den Bänken, die den fröhlichen Charakter der Narrenmesse unterstrich.
Wie ein Luftballon
„Einfach spitze“ sangen alle gemeinsam zu Beginn und zugleich wurde passend zum Liedtext geklatscht, gestampft und getanzt. Beim Kyrieruf zeigten Kinder Luftschlangen, Masken und weitere Fastnachtsutensilien und stellten mit kurzen Lesetexten einen Bezug zum Alltag und eines jeden einzelnen her. So fliegt ein Luftballon federleicht und ist bunt und schön, aber wehe, wenn er platzt, dann gibt’s einen lauten Knall. Genauso können auch Menschen vor Wut und Ärger platzen. Wie kommt es dazu? Und was hilft?
Lustige Wortspiele
Nach dem Tagesgebet und der Lesung gab es eine Büttenrede, die durch herzhaftes Lachen immer wieder unterbrochen wurde. So durfte die Zuhörerschaft immer wieder ein gereimtes Wort ergänzen und nicht immer gelang das treffsicher. Anstatt nach einer Einladung „beim nach Hause gehen“ zu sagen „Es war schön“ reimten einige Kinder „Auf Wiedersehen“. Dieses und weitere Wortspiele wurden von den beiden Rednerinnen sogleich aufgegriffen und eingebaut. Immer wieder gab es Verwechslungen, die für Erheiterung sorgten.
Empathie gehört zum Feiern
Die von Schulkindern vorgetragenen Fürbitten widmeten sich der Empathie und Aufmerksamkeit für die Mitmenschen, so dass alle beschützt und begleitet durch die närrischen Tage kommen und die Zeit darüber hinaus. Zum gemeinsam gesprochenen Vater Unser waren alle eingeladen, sich rund um den Altar aufzustellen. Viele kleine und große Kinder bildeten einen großen Kreis und sprachen das Gebet gemeinsam.
Beschwingt zum Narrentreffen
Es folgte die Kommunionfeier, die durch die Kostümierungen auch bei den Kindern für große Augen sorgte. Die Kinder durften sich ein Kreuzzeichen bei den Kommunionhelfern abholen und wurden so aktiv miteinbezogen. Das Schlusslied „Gottes guter Segen“ bot allen eine gute Möglichkeit, beschwingt den Heimweg, beziehungsweise die Weiterreise, zum Narrentreffen in Oberkirch anzutreten. Richtig Stimmung kam auf, als die Mitwirkenden des Liturgiekreises das Lied „Ein bisschen Spaß“ zum Auszug anstimmten. Die Kinder durften Luftballons mitnehmen und einige Familien standen noch bei einem Plausch auf dem Kirchenvorplatz zusammen und waren sich sicher: Zum nächsten Familien Gottesdienst kommen wir wieder!





