Biberzunft feiert sich und die Biberacher Fasent mit einem sportlich-turbulenten Biberball am Schmutzigen Donnerstag.
Sportlich, spritzig und geschniegelt im Jogging-Outfit: Der traditionelle Biberball am Schmutzigen Donnerstag kam dieses Jahr wie ein närrisches Sport-Event daher. Denn das Motto war Programm: „Ob Kegeln, Kicken oder Purzelbaum – die Biber erfüllen heute jeden Sportlertraum!“
Und tatsächlich: Was die Biberzunft da auf der Bühne ablieferte, war ein echtes Fasentsport-Feuerwerk. Schon der Einstieg war herrlich originell. Auf der Videoleinwand wurden die letzten 55 Sekunden – passend zum Jubiläum – von Zunftmitgliedern entsprechend ihres Alters heruntergezählt. Bei „Zero“ erschien zur Überraschung aller ein Ultraschallbild. Und dann war klar: Jetzt geht’s los – live aus der Biber-Arena!
Tanzformationen trumpfen groß auf
Einen festen Platz im Programm nehmen beim Biberball seit jeher die beeindruckenden Tanzformationen ein. Gleich vier Ensembles brachten die Bühne zum Beben und das Publikum zum Jubeln.
Den fröhlichen Auftakt machte das Kinder- und Jugendballett, das als quirlig-bunte Fitness-Rasselbande mit sage und schreibe 42 Akteuren über die Bühne wirbelte und pure Lebensfreude versprühte.
Das Damenballett zündete mit einem fetzig-rhythmischen Showtanz samt akrobatischer Einlage den Funken beim Narrenvolk.
Als rasante „Racing Crew“ entführte das Gemischte Ballett die Zuschauer direkt auf die Rennstrecke.
Und beim Männerballett hieß es: „Bauch – Beine – Po“! Blondperücken, hautenge Outfits und eine Anmut, die ihresgleichen sucht – da blieb kein Auge trocken. Ohne Zugaben durfte natürlich keine Formation die Bühne verlassen. Frenetischer Applaus war der verdiente Lohn.
Kondition durch gute Laune
Sportlich ambitioniert zeigten sich auch die „Sexy Moms“, die ein großes Ziel ins Auge fassten: die Teilnahme an der Fußball-Dorfmeisterschaft 2028.
Bis dahin heißt es allerdings: Training, Training, Training – oder zumindest gute Laune, denn die steigert bekanntlich die Kondition. Und vor einem 90-Minuten-Spiel müsse man als gestandene Frau keine Angst haben: „Neun Monate Ausdauertraining hat schließlich jede von uns hinter sich!“
Auch die männlichen Kontrahenten nahmen die Pläne wahr – blieben aber entspannt: „Da müssen sich erst mal elf Frauen finden, die das Gleiche anziehen wollen …“
Neuer Trend?: Dogging ohne Hund
Gassi gehen ganz ohne Vierbeiner? Kein Problem für den „Hobby-Dogging-Verein“. Beim Kurs „Anfänger-Kurz“ wurde schnell klar: So ein imaginärer Waufzi will erst mal elegant geführt werden. Und auch die Temperamente der nicht vorhandenen Hunde waren höchst unterschiedlich. Doch nach ein paar Einheiten klappte selbst das schwierigste Kunststück: Dogging muss man nicht sehen – man muss es fühlen!
Workout for Three
Drei Männer, ein Trampolin und eine Mission: Power-Workout deluxe. Einer der »Trio mens« kämpfte dabei weniger mit der Kondition als vielmehr mit dem Gerät selbst. Eine herrlich turbulente Nummer, die vom Publikum gefeiert wurde – natürlich inklusive Zugabe. HELLO!
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.




