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Zell am Harmersbach | 11.06.2018

35 Stunden Weiterbildung für die Drehleiter

Freiwillige Feuerwehr übte mit Drehleiterbesatzung an grundverschiedenen Objekten

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Damit jeder Handgriff im Notfall sitzt – die Akteure der Drehleiterausbildung 2018 bei der Zeller Feuerwehr. Ausbilder: Gerold Schulz (links), Michael Dietrich (2. von links); Teilnehmer (alphabetisch): Tobias Gruber, Tobias Hannemann, Christian Kienzler, Siegfried Lehmann, Stefan Maier, Peter Nieke, Florian Nessler, Ralf Sell, Christoph Willmann; Kommandanten der FFW Zell a. H.: Florian Lehmann (2. von rechts), Philipp Schilli (rechts). Foto: Susanne Vollrath
von Susanne Vollrath

Für eine knappe Stunde war der Pfarrhofgraben am vergangenen Samstag unpassierbar. Die Zeller Feuerwehr übte mit der Drehleiter am Redaktionsgebäude der »Schwarzwälder Post«, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Damit jeder Handgriff im Notfall sitzt – die Akteure der Drehleiterausbildung 2018 bei der Zeller Feuerwehr. Ausbilder: Gerold Schulz (links), Michael Dietrich (2. von links); Teilnehmer (alphabetisch): Tobias Gruber, Tobias Hannemann, Christian Kienzler, Siegfried Lehmann, Stefan Maier, Peter Nieke, Florian Nessler, Ralf Sell, Christoph Willmann; Kommandanten der FFW Zell a. H.: Florian Lehmann (2. von rechts), Philipp Schilli (rechts).
Bei der Drehleiterübung im engen Pfarrhofgraben wurde deutlich, wie umsichtig das Fahrzeug im Ernstfall – Stichwort Ausladung – positioniert werden muss.
Ausbilder Michael Dietrich (links) und der stellvertretende Kommandant der Zeller Wehr Philipp Schilli (Mitte) beobachteten genau die Einsatztaktik des agierenden Drehleiterteams.

Die fiktive Lage war eine klassische Brandbekämpfung mit Menschenrettung unter beengten Verhältnissen und unter Störungen eines besonders aufdringlichen »Reporters«.

Insgesamt 35 Stunden umfasste der Lehrgang, der sich an Maschinisten für Hubrettungsfahrzeuge wendete und sich am Ausbildungsplan der deutschen Berufsfeuerwehren orientiert. Schließlich macht das Feuer keinen Unterschied, wer zum Löschen kommt. Es ging um Arbeitssicherheit, die optimale Positionierung des Fahrzeugs, Baurecht, Einsatztaktik und vieles andere mehr.
Der Lehrgang wurde auf Landkreisebene angeboten und durchgeführt. Gerold Schulz aus Gengenbach und Michael Dietrich aus Achern schulten die Zeller »Firefighter«, die in voller Montur und unter realistischen Gegebenheiten bei sommerlichen Temperaturen so richtig ins Schwitzen kamen. Neun Zeller Feuerwehrmänner nahmen an der überwiegend praktisch orientierten Weiterbildung teil.

»Wenn Menschen in Gefahr sind, muss es schnell gehen«, erläuterte Michael Dietrich. Und das gehe am bes­ten, wenn man geübt ist an und auf der Leiter. Das Problem: Die Drehleiter ist häufig zur Rettung unerlässlich, jedoch in der Regel nicht als erstes am Einsatzort. Gleichzeitig benötigt sie viel Platz und muss optimal positioniert sein, damit sie ihre Stärke ausspielen kann.

Möglichst viele verschiedene Gebäudetypen und Grundsituationen sollte der Lehrgang bieten. Bevor der enge Pfarrhofgraben zum Übungsobjekt wurde, wurde schon am Storchenturm, an der ehemaligen Metzgerei Maier, am Prototyp-Gelände, dem Fürs­tenberger Hof und der Schule geprobt. Auch die maximale Schieflage wurde ausprobiert – an einem Hang mit 12,5 Prozent Gefälle war großes Vertrauen in die Statik des Fahrzeugs gefragt. Die Mannschaften wurden an allen Objekten mit fiktiven Lagen konfrontiert, für die sie das Fahrzeug optimal positionieren und die anfallenden Aufgaben verteilen mussten. Aus den neun Teilnehmern an der Maßnahme wurden drei Drehleiterbesatzungen á drei Personen gebildet. Die gerade nicht im »Einsatz« befindlichen Kameraden nahmen andere Aufgaben wahr; sie hatten entweder die Lage vorbereitet oder überwachten ihre Kollegen bei der Arbeit. Bei der abschließenden Feedback-Runde wurden Eindrücke und Beobachtungen ausgetauscht und Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

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