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Zell-Unterentersbach | 17.05.2017

»Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen«

Neupriester Robert Willmann feierte in seiner Heimatgemeinde Nachprimiz

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Am Freitag feierte Neupriester Robert Willmann (Mitte) in seiner Heimatgemeinde Unterentersbach die Nachprimiz. Gemeinsam mit Pfarrer Bonaventura Gerner (rechts) zelebrierte er den gut besuchten Gottesdienst. Foto: Hanspeter Schwendemann
von Hanspeter Schwendemann

Am Freitagabend feierte Robert Willmann in der Nikolauskirche in Konzelebration mit Pfarrer Bonaventura Gerner seine Nachprimiz. Viele Unterentersbacher waren gekommen, um gemeinsam mit dem Neupriester die Eucharistie zu feiern und seinen Primizsegen zu empfangen. Auf dem Kirchplatz kam es danach zu vielen freundschaftlichen Begegnungen.

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Auch einige seiner früheren Unterentersbacher Schulkameraden unterhielten sich gerne mit Robert Willmann.
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Nach dem Gottesdienst traf Pfarrer Robert Willmann mit vielen seiner Bekannten zusammen. In froher Runde wurden viele schöne Erinnerungen ausgetauscht.
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Pfarrer Robert Willmann durfte viele gute Wünsche für sein weiteres Wirken entgegennehmen.
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Am Freitag feierte Neupriester Robert Willmann (Mitte) in seiner Heimatgemeinde Unterentersbach die Nachprimiz. Gemeinsam mit Pfarrer Bonaventura Gerner (rechts) zelebrierte er den gut besuchten Gottesdienst.

»Ich bin sehr bewegt, dass ich hier, wo ich einmal Mini­strant gewesen bin, nun meine Nachprimiz feiern kann«, stellte Neupriester Robert Willmann zu Beginn des Gottesdienstes fest und freute sich darüber, dass neben seiner Familie auch viele seiner früheren Kameraden und viele Entersbacher, allen voran Ortsvorsteherin Andrea Kuhn, an der Feier teilnahmen. Auch Pfarrer Gerner bestätigte, dass es etwas Besonderes sei, in der Heimatkirche den Gottesdienst zu feiern und wandte sich an den Primizianten: »Dort wo du groß geworden bist, den elterlichen Hof in Sichtweite.«

In seiner Predigt ging Robert Willmann auf das Johannes-Evangelium ein, wo die Jesus-Worte wiedergegeben werden: »Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.« Pfarrer Willmann zog den Vergleich mit Unterentersbach, wo es viele herausgeputzte Gärten und schöne Häuser gebe. Früher sei das Dorf noch einfacher und ärmer gewesen. Er erinnerte sich an die im Jahr 1983 renovierte Kirche, die damals strahlend schön gewesen sei, in all den Jahren aber gelitten habe. Die Gläubigen forderte der Neupriester dazu auf, nicht nur ihre irdischen Wohnungen zu pflegen sondern auch den Blick auf die himmlische Wohnung zu richten. Beides, das Leben hier und die Vorbereitung auf das Haus Gottes, sollten sich gut miteinander verzahnen. Robert Willmann betonte, dass es in Unterentersbach viel geistiges Leben gebe, bei dem man dem Glauben begegnen könne. Er zeigte sich sicher, dass man im gemeinsamen Gebet auch noch mehr Freude am irdischen Leben finden könne.

In die Fürbitten wurden alle jene Menschen in das Gebet eingeschlossen, die den Hirtendienst in der Kirche übernehmen. Für die deutsche Kirche wurde der Wunsch ausgesprochen, dass sie durch die Kraft des Heiligen Geistes gestärkt werde. Gottes Segen wurde für den Frieden in der Dorfgemeinschaft und in den Familien erbeten. Jedem Einzelnen der Gottesdienstbesucher spendete Neupriester Robert Willmann am Ende des Gottesdienstes seinen Primizsegen.

Nach dem festlichen Gottesdienst in der mit weißen Rosen geschmückten Niko­lauskirche versammelten sich die Teilnehmer bei schönem Sonnenschein auf dem Kirchplatz. Im persönlichen Gespräch durfte Robert Willmann viele gute Wünsche zur Priesterweihe und für sein weiteres Wirken entgegennehmen. Gleichzeitig erinnerte man sich in vertrauter Runde an frühere gemeinsame Erlebnisse. »Wir sind sehr stolz darauf, dass wir nun einen Priester in der Familie haben. Für uns ist er aber immer noch unser Robert geblieben«, stellt sein Bruder Josef Willmann fest.

Mit der Nachprimiz am Freitagabend in Unterentersbach und am Samstagvormittag in der Wallfahrtskirche ging für Neupriester Robert Willmann die einwöchige Rückkehr in seine Heimat mit der großen Primiz in der Symphorians-Kirche zu Ende. Nach den Sommerferien wird er im Bistum Eichstätt dann als Kaplan das Wirken in seiner ersten Pfarrei aufnehmen, wohin er vom Bischof entsendet wird.

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Schlagworte:
Katholische Kirche, Primiz, Seelsorgeeinheit Zell am Harmersbach

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