In Zell werden zwölf Fahrzeuge ausgestattet. Es wird eine stationäre Funkstelle installiert und 36 Handfunkgeräte werden gekauft.
Bei den Feuerwehren im Ortenaukreis wird die analoge Funktechnik durch Digitalfunk ersetzt. Die Bestellung der Funkgeräte erfolgt über einen Rahmenvertrag, den der Ortenaukreis abgeschlossen hat. Am Montag vergab der Zeller Gemeinderat den Auftrag für die Freiwillige Feuerwehr Zell. Die Kosten belaufen sich auf 105.174 Euro.
„Die Planungen für die Umstellung laufen seit vielen Jahren“, erklärte Bürgermeister Günter Pfundstein. Zell a. H. und Oberharmersbach seien nun die letzten Gemeinden im Kreis, die auf Digitalfunk umstellen müssen.
In Zell werden zwölf Fahrzeuge ausgestattet. Es wird eine stationäre Funkstelle installiert und 36 Handfunkgeräte werden gekauft. Durch die organisatorischen Änderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr ergeben sich bei der Stadt gegenüber der ursprünglichen Planung Einsparungen in Höhe von 15.000 Euro.
Bei der Aussprache regte Gemeinderat Hannes Grafmüller an, künftig die Masten von Windkraftanlagen als Sendemasten für den Digitalfunk zu nutzen. Die Auftragsvergabe erfolgte einstimmig, obwohl nur ein Angebot vorlag.




