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Zell am Harmersbach | 2.01.2017

»Tun, was man sagt und sagen, was man tut«

Bürgermeister Günter Pfundstein sieht darin die Zauberformel, damit eine Demokratie auch in Zukunft gut funktionieren kann – Seit 39 Jahren Silvesteraufmarsch in Zell a. H.

von Hanspeter Schwendemann

Bei strahlendem Sonnenschein konnte am Samstag Bürgermeister Günter Pfundstein gemeinsam mit der Freiwilligen Bürgerwehr, der Stadtkapelle und zahlreichen Ehrengästen das zurückliegende Jahr verabschieden. Mehrere Hundert Besucher bildeten eine große Kulisse für den Silvesteraufmarsch, der nun schon seit 39 Jahren stattfindet und – so Bürgermeister Pfundstein – »um den uns viele andere Gemeinden beneiden«.

Foto: Hanspeter Schwendemann
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Foto: Hanspeter Schwendemann
Bei strahlendem Sonnenschein konnten am Samstag die Stadtkapelle Zell a. H. gemeinsam mit der Freiwilligen Bürgerwehr Zell zum Silvesteraufmarsch in der Hauptstraße vor dem Rathaus aufmarschieren.
Foto: Hanspeter Schwendemann

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten standen in diesem Jahr die Verabschiedung von Dirigent Siegfried Rappenecker sowie die Ehrung verdienter Mitbürger. Bürgermeister Pfundstein nutzte seine Ansprachen um auf die Meilensteine zurückzublicken, die im zurückliegenden Jahr in Zell geschafft wurden und um Ausschau auf bevorstehende Projekte zu halten.

Das besondere Willkommen des Bürgermeisters galt der Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiß und Staatssekretär Volker Schebesta, die die große Zahl der Ehrengäste anführten. Als hochrangigen Vertreter der Wirtschaft konnte Bürgermeister Pfundstein den aus Zell a. H. stammenden IHK-Präsidenten Dr. Steffen Auer begrüßen. Seinen Bürgermeister-Kollegen Daniela Paletta, Siegfried Huber und Carsten Erhardt – vertreten durch Günter Eble – dankte Pfundstein für die gute Zusammenarbeit und rief ihnen zu: »Wir bilden zusammen eine starke Verwaltungsgemeinschaft.« Sein Dank galt auch den drei Ortsvorstehern Andrea Kuhn, Hans-Peter Wagner und Lorenz Breig sowie den Gemeinde- und Ortschaftsräten. Das Arbeitspensum sei hoch gewesen, die Ergebnisse könnten sich wahrlich sehen lassen.

Wir alle sind »die Stadt«

Bürgermeister Pfundstein knüpfte in seiner Ansprache an einen Vortrag von Dr. Dieter Petri über die Reichsstadt Zell und den sogenannten »Schwörtag« an, bei dem alle waffenfähigen Männer auf die Ziele der damaligen Reichsstadt verpflichtet wurden. Damals wie in der Gegenwart könne es nur ­gelingen, wenn alle zusammenstehen und sich vornehmen, den Nutzen für die Stadtgemeinschaft zu mehren. »Jeder trägt mit seinem Handeln und Verhalten ein kleines Stück dazu bei«, betonte der Bürgermeister und stellte fest: »Die Stadt braucht sie oder noch besser ausgedrückt: Wir alle sind ,die Stadt’.«

Bürgerschaftliches bzw. ehrenamtliches Engagement, so Pfundstein, sei »der« Schlüssel zum Erfolg. Die politisch Verantwortlichen forderte er dazu auf, zum »Tun, was man sagt und sagen, was man tut«. Dies sei die Zauberformel, damit eine Demokratie auch in Zukunft gut funktionieren könne.

53 weiteren Flüchtlingen ein Zuhause geben

Die Aufnahme von Flüchtlingen sei die größte Herausforderung in Sachen Integration, vor der Deutschland derzeit steht. Im Jahr 2017 komme auf die Stadt Zell die Aufgabe zu, 53 weiteren Menschen ein neues Zuhause zu geben. Pfundstein dankte allen ehrenamtlichen Helfern, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Dies sei wahre Nächstenliebe, die meist im Hintergrund stattfinde.

Umfangreich fiel der Rückblick des Bürgermeisters auf das Geschaffene im abgelaufenen Jahr aus. Als würdiges Geschenk zum Schuljubiläum bezeichnete er die Fertigstellung der Mensa am Bildungszentrum Ritter von Buß. Für die drei Großprojekte Rundofensanierung, Ortsdurchfahrt Unterharmersbach und Rat­haus­sanier­ung konnten die richtigen Weichen gestellt werden.

Als weitere Meilensteine bezeichnete Pfundstein unter anderem die Vereinbarung mit den Zeller Einzelhändlern, die Verlegung der Wasser- und Abwasserkanalisation im Hinterhambachtal, die Fertigstellung des Kunst­rasenplatzes in Unterentersbach und das Stadtentwicklungskonzept »Zell 2030«.

Brücke geht an die Stadt Zell über

Am Ende des ereignisreichen Jahres bedankte sich Bürgermeister Pfundstein bei Fabrikant Erwin Junker. In vertrauensvollen Gesprächen habe man eine gute Lösung für das Keramik-Areal gefunden. Die dort vorhandene »Soda«-Brücke, die jahrelang nur »so da« steht, werde nach einem Geländetausch in städtisches Eigentum übergehen. Damit könne die Erschließung im Jahr 2017 begonnen werden. Die Zufahrt für den neuen dm-Markt sei somit gelöst. Bürgermeister Pfundstein bedankte sich auch beim Gemeinderat. Alle hätten die Verhandlungen unterstützt und das Ergebnis mitgetragen.

»Ich schätze, das neue Jahr wird für die Stadt mindestens genauso ereignisreich werden«, hielt Bürgermeister Pfundstein Ausschau auf 2017: »Wir haben schließlich einiges vor und wollen Gas geben. Wenn sich Chancen bieten, heißt es zugreifen und nicht zögern. Denn, es gibt nichts Gutes, außer man tut es!«

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