Mit Wanderführerin Hanne Fischer ging es von Hinterzarten zum Häuslebauernhof.
Die Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins Biberach fuhren mit der Bahn über Villingen zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Hinterzarten. Am Bahnhof in Hinterzarten wurde die Gruppe von der Wanderführerin Hanne Fischer begrüßt.
Durch den Kurgarten, vorbei am Spielplatz Wolfsgrund begann der Aufstieg zum Kesslerhofweiher. Hier konnten Spuren der eifrigen Biber bewundert werden. Einige der dort stehenden Bäume waren Bibergerecht gefällt worden. Das nächste Zwischenziel war der verträumt im Naturschutzgebiet liegende Mathisleweiher (1000m). Nach einer kurzen Trinkpause wanderte die Gruppe weiter zum Häuslebauernhof. In dem zum Hof gehörenden Milchhisli waren allerlei gekühlte Getränke zu finden, nur keine Milch. Auf der großen Bank wurde die Mittagsrast
eingelegt. Hier schweifte der Blick auf das grandiose und teil-weise noch mit Schnee bedeckte Feldbergmassiv.
Das nächste Ziel war die Bergstation der Thoma-Skilifte am Windeckkopf (1200 m). Über Hinterzarten hinweg gab es eine fantastische Aussicht zum Hochfirst und zur Weißtannenhöhe. Jetzt ging es bergab zum Kurgarten. Auf der gesamten Wanderstrecke des Premiumwegs, ca. zwölf Kilometer und 400 Höhenmeter, sind unterwegs Geschichtetafeln verteilt. Auf ihnen sind lesenswerte und informative Geschichten und Anekdoten der früheren Bevölkerung zu erfahren.
Der Name „Säbelthoma“ geht zurück auf Thomas Steiert, der im Jahr 1823 das Amt des Dorfpolizisten übernahm. Seine Dienstuniform bestand aus einem grauen Mantel, einer dunklen Hose und einer Polizeimütze. Als Waffe trug er stets einen Säbel bei sich – naheliegend, dass er von da an „Säbelthoma“ gerufen wurde. Zu seinen Pflichten gehörte auch die Verkündigung der neuesten Nachrichten aus Hinterzarten. So steht es auf der Info-Tafel.





