Mit ihrem Peterlesspruch ziehen die Biberacher Grundschüler jedes Jahr durch den Ort und bringen Glück in die Häuser. Dieses Jahr machten rund 150 Kinder mit und sammelten Spenden für die Schulgemeinschaft.
Nachdem die Schul- und Rathausstürmung am Schmutzigen Donnerstag buchstäblich ins Wasser gefallen war, meinte es der Himmel beim Peterlesspringen deutlich besser mit den Biberacher Grundschülern. Beste Voraussetzungen für den Brauch: Statt Dauerregen strahlte am Freitag die Sonne vom Himmel und die Wege waren trocken.
Würstchen von der Metzgerei
Wie jedes Jahr machte sich die Grundschule vormittags anlässlich des Peterlesspringens auf den Weg durch den Ort. Begleitet von ihren Lehrkräften zog die ganze Schulgemeinschaft los. Erste Station für
die riesige Gruppe war die Metzgerei Geiger. Vor dem Geschäft stellten sich die Kinder auf und sagten ihren Spruch auf. Danach gab es ein Erinnerungsfoto – und natürlich die „Gabe“: Würstchen, die die Lehrkräfte in großen Tüten zurück zur Schule trugen.
Brezeln bei der Sparkasse
Auf dem Rückweg folgte der traditionelle Stopp bei der Sparkasse. Gruppenweise sagten die Kinder dort ihren Peterlesspruch auf. „Ich bin ein kleiner König, gebt mir nicht
zu wenig, lasst mich nicht zu lange steh’n, denn ich muss noch weitergeh’n“, rufen die Jüngeren. Die Größeren lernen im Vorfeld einen längeren Text. Ihr Spruch beginnt mit den Worten: „Wir treten herein so stark und so fest, wir grüßen den Hausvater und all seine Gäst.“ Wendelin Boschert und Jürgen Kürner verteilten Brezeln. Seit wann die Sparkasse das macht? „Eigentlich schon immer“, rätseln die Sparkassenmitarbeiter. Also so lange, dass es längst Tradition ist.
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