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Zell am Harmersbach | 15.04.2019

Prächtige Palmen an der Pfarrkirche

Tradition an Palmsonntag wird gepflegt

Foto:
Die Kommunionkinder haben die Palmstöcke in ihrem Kommmunionkurs geschmückt. Am 27./28. April feiern sie ihren Weißen Sonntag. Foto: Gisela Albrecht
von Gisela Albrecht

Am Sonntag feierte die katholische Kirchengemeinde den Palmsonntag unter Betei­ligung der Kommunion­kinder und vieler Gemeindemitglieder. Beim Anspiel im Gottesdienst ging es um die spannende Frage: Woran erkennt man einen König?

Foto: Gisela Albrecht
Die Kommunionkinder haben die Palmstöcke in ihrem Kommmunionkurs geschmückt. Am 27./28. April feiern sie ihren Weißen Sonntag.
Foto: Gisela Albrecht
Ein schönes Bild sind jedes Jahr die prächtigen Palmen an der Kirchenwand. Mit Grün von Thuja, Buchs und Eibe sowie Girlanden in verschiedenen Farbkompositionen geben sie ein farbenprächtiges Bild ab. Nach der kirchlichen Feier stehen sie nach altem Brauch an Hauswänden und Gärten.

Bei kalten Temperaturen aber ohne den befürchteten Regen begann die kirchliche Feier mit der Palmweihe auf dem Kirchplatz. Die vielen Kommunionkinder stellten sich in einem großen Halbkreis vor dem Kirchenportal auf. Ihre schönen Palmstöcke waren in vielen verschiedenen Farben geschmückt. Die Palmstöcke der Gemeindemitglieder standen aufgereiht an der Kirchenwand. Auch sie zeigten mit ihrem z. T. aufwändigen Grünschmuck und den bunten Girlanden, wie die schöne Tradition an Palmsonntag gepflegt wird. Kleinere Gebinde aus Thuja lagen zum Mitnehmen für alle bereit.

Bruder Pirmin sagte in seiner Begrüßung, dass die grünen Zweige ein Zeichen des Lebens und des Friedens seien. Der Palmsonntag ist der Beginn der heiligen Woche. Er forderte die Gläubigen auf, »sich anrühren zu lassen von dem, was in den Feiern dieser Tage geschehen wird.« Er segnete die Palmstöcke der Kommunionkinder, die Palmbüschel der Gemeindemitglieder und die großen Palmen an der Kirchenwand mit Weihwasser und Weihrauch. Im Evangelium wurde vom Einzug Jesu in Jerusalem berichtet. Die Bürger haben ihm zum Empfang Palmzweige auf den Weg gestreut. An dieses Ereignis wird durch die Tradition der geschmückten Palmstöcke erinnert. Danach erfolgte der Einzug mit allen Teilnehmern in die Kirche. Die Kommunionkinder stellten ihre Palmstöcke im Altarraum auf.

Das kindgerechte Anspiel war auch für die Erwachsenen interessant. Es ging um die Frage, was eigentlich einen König ausmacht. Denn die Menschen vor 2.000 Jahren in Jerusalem erwarteten mit der Ankunft Jesu einen König. Dabei sah Jesus gar nicht aus wie ein König, sondern wie ein gewöhnlicher Mann. Zu Beginn des Anspiels saß ein Kind als König verkleidet auf den Altarstufen. Ein Kind wusste: Ein König hat eine Krone als Zeichen, dass er der mächtigste und stärkste Mann im Königreich ist. Darauf nahm es dem Kleinen König die Krone ab. Das nächste Kind erklärte, dass ein König einen prächtigen Umhang hat, als Zeichen, dass er sehr reich ist. Und nahm dem kleinen König den Umhang ab. Das dritte Kind sagte, dass ein König ein Zepter habe und nahm dieses auch noch dem König ab. Am Ende saß der kleine König ohne Zeichen seiner Königswürde wie ein normales Kind da. »So ist damals Jesus auch nach Jerusalem gekommen, ohne königliche Zeichen«, war die Schlusserklärung des Anspiels.

Die Lektorinnen Brigitte Metzler, Jutta Uhl und Manuela Zeferer lasen die Leidensgeschichte Jesu mit verteilten Rollen vor, wie es die Liturgie für den Palmsonntag vorschreibt.

Am Ende der Feier dankte Bruder Pirmin allen, die den Gottesdienst vorbereitet und die schönen Palmen geschmückt haben.

 

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