Sie haben tapfer durchgehalten: Trotz der kalten Temperaturen waren die Sternsinger mit 23 Kindern und Jugendlichen in sechs Gruppen am Freitag und Samstag ganztägig im Einsatz für Kinder, die ihre Spenden nötig haben.
Am Freitagmorgen treffen sich die Sternsinger im Pfarrheim, um die Kleider in ihren passenden Größen zu finden und die Gruppen zu bilden, mit denen sie unterwegs sind. Freunde dürfen zusammenlaufen. Die älteren Sternsinger sind alleine unterwegs, den Jüngeren werden Begleiter zur Seite gestellt. Für die entlegenen Ortsteile wie Oberentersbach oder Hinterhambach / Grün / Kirnbach braucht es Fahrer, die die Sternsinger ganztägig begleiten. Ein weiterer Fahrdienst steht bereit, um den Kindern auch in Zell / Unterharmersbach / Unterentersbach weite Wege zu ersparen. Sie sind ja so schon den ganzen Tag auf den Beinen und ja – das ist schon sehr anstrengend. Zusätzlich machten den Kindern und Jugendlichen die kalten Temperaturen zu schaffen. Auf die Frage der Verantwortlichen bei ihrer Rückkehr in das Pfarrheim, wie es gelaufen ist – gab es immer dieselbe Antwort: „Es war nicht kalt, sondern eisig. Meine Füße spüre ich irgendwie nicht mehr.“
Manchmal wurden die Sternsinger eingeladen (wenn man bei der Oma oder Tante vor der Haustür stand), sich im warmen Haus aufzuwärmen. Das Küchenteam im Pfarrheim lieferte warmen Kakao und der Pfarrsaal war gut eingeheizt.
Aber die Sternsinger wurden überall freundlich begrüßt und erhielten unterwegs viel Lob für ihren Dienst. Die Spendenbüchsen wurden sehr gut gefüllt und in den Metzgereien und Bäckereien gab es zusätzliche Verpflegung. „Ein Kurgast hat sogar 100 Euro gespendet“, zeigten sich die Sternsinger begeistert, die eine Ferienwohnung im Knopfholz aufgesucht haben. Die Gäste haben sich sehr über ihren Besuch gefreut.
Besondere Freude bereiten die Sternsinger den Bewohnern im Seniorenheim St. Gallus, wo sie auf jeder Etage ihr Lied singen und den Segensspruch aufsagen. Auch die Bewohner des Betreuten Wohnens an der Kirchstraße zeigten sich sichtlich erfreut, berichten die Sternsinger, die dort waren: „Eine Frau wollte uns gar nicht mehr gehen lassen.“
Die Höhe der Spenden wird in den Gottesdiensten am Feiertag Heilige Drei Könige bekannt gegeben, bei denen die Sternsinger mitwirken.
Als Helfer im Pfarrheim waren im Einsatz Brigitte Metzler und Gisela Albrecht. Das Küchenteam Lucia Keller und Cäcilia Schnaiter sorgte für das warme Mittagessen. Begleiter für die Sternsinger unterwegs waren Franz Prinzbach, Georg Schwendenmann, Manfred Kühbauch, Gabi Antritter und Cathrin Börsig. Peter Albrecht plante die Touren der Sternsinger und trug die Gesamtverantwortung.





