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Zell-Unterharmersbach | 7.03.2018

Minimaler Eingriff in den Kurpark

THW wird die Behelfsbrücke bauen – Voraussichtlich ab September wird die Umfahrung genutzt

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Umfahrung: Über den symbolischen Spatenstich mit einem Bagger zum Baubeginn für die Umfahrung freuten sich (v.l.) Andreas Maier, Bauleiter Nord in Offenburg,  Tobias Hoffmann, Stadtbaumeister in Zell (im Bagger), Daniel Guldenschuh, Dienststellenleiter des Offenburger Büros des Regierungspräsidiums, Stadtrat Werner Dangl (SPD), Ortsvorsteher Hans-Peter Wagner, Bürgermeister Günter Pfundstein, Rainer Seid, Bauleiter der Firma Reif und Michael Wunsch vom Planungsbüro Wald+Corbe. Foto: Lehmann-Archiv
von Karl-August Lehmann

Bereits jetzt beginnen die Arbeiten für die Umfahrung durch den Unterharmersbacher Kurpark. Auf die rund 200 Meter lange Strecke wird voraussichtlich ab September 2018 der Verkehr bei der Apotheke »Am Kurgarten« von der L 94 umgeleitet und mündet über eine Behelfsbrücke beim Fürstenberger Hof wieder auf die L 94. Notwendig wurde die Umfahrung wegen des Neubaus der »Rösslebrücke«.

Umfahrung: Über den symbolischen Spatenstich mit einem Bagger zum Baubeginn für die Umfahrung freuten sich (v.l.) Andreas Maier, Bauleiter Nord in Offenburg,  Tobias Hoffmann, Stadtbaumeister in Zell (im Bagger), Daniel Guldenschuh, Dienststellenleiter des Offenburger Büros des Regierungspräsidiums, Stadtrat Werner Dangl (SPD), Ortsvorsteher Hans-Peter Wagner, Bürgermeister Günter Pfundstein, Rainer Seid, Bauleiter der Firma Reif und Michael Wunsch vom Planungsbüro Wald+Corbe.
Behelfsstraße: Quer durch den Kurpark und mit einem »minimalinvasiven« Eingriff verläuft die kurze Strecke wegen des Baus der Rösslebrücke.

»Eine andere Alternative hatten wir nicht« erklärte Daniel Guldenschuh, zuständiger Büroleiter des Regierungspräsidiums in Offenburg. Anders als beim Neubau der »Kaffeebrücke« gäbe es hier keine andere Ausweichmöglichkeit. Die Arbeiten habe man jetzt in Angriff genommen, um im Herbst, wenn die Arbeiten an der L94 bei der Rösslebrücke voll anlaufen, nicht Arbeiter der Firma Reif abziehen zu müssen. Dies sei auch nicht im Sinne der weiteren Zeitplanung und so habe man einen »Zeitpuffer« für die Errichtung der Fundamente bei der Behelfsbrücke über den Harmersbach. Daniel Guldenschuh wies nochmals darauf hin, dass die Stadt Zell a. H. der Bauherr entlang der L94 sei, aber der Neubau der Brücken, sowohl der bereits fertig gestellten »Kaffeebrücke« wie auch der »Rösslebrücke«, und die jetzt anstehende Umfahrung in der Zuständigkeit des Regierungspräsidiums lägen, das diese Projekte auch finanziere. Es sei nicht immer einfach, bei der Planung und Ausführung alle beteiligten Behörden und Firmen unter einen Hut zu bringen, ohne bei der Ausführung der Arbeiten möglicherweise andere zu stören.

»Die gute Nachricht zuerst: Wir sind früher fertig als geplant«, zeigte sich Bürgermeister Günter Pfundstein zufrieden. Dadurch sei natürlich das anstehende Brückenbauwerk auch »gefühlsmäßig« weitgehend an das Ende der Baumaßnahme gerückt. Bei der Umfahrung durch den Kurpark habe man darauf geachtet, den Eingriff in die Substanz so gering wie möglich zu halten. »Ein größerer Baum und zwei kleine Birken waren nicht zu retten«, bedauerte Pfundstein. Aber hinterher werde alles wieder wie zuvor hergerichtet. »Man muss unbedingt ergänzen, dass das Land Baden Württemberg über das Regierungspräsidium auch die Renaturierung des Kurparks übernimmt«, lobte Ortsvorsteher Wagner das finanzielle Engagement des Landes.

Da die Umfahrung zweispurig angelegt wird, wird wohl auch keine weitere Ampel dauerhaft zum Einsatz kommen. »Möglicherweise kann das beim Abriss der Brücke notwendig sein«, ließ der verantwortliche Planer Michael Wunsch für das Ingenieurbüro Wald+Corbe einfließen und verwies auf die fast rechtwinklige Kurve bei der Apotheke.

»Wir sind gut in der Zeit« ergänzte Rainer Seid, zuständiger Bauleiter der Rastatter Firma Reif. Wegen des tagelangen strengen Frostes habe die Arbeit weitgehend geruht, aber das habe nicht zu einer entscheidenden Zeitverzögerung geführt. Die Hauptarbeiten entlang der L94 seien wohl noch dieses Jahr weitestgehend abgeschlossen. »Da wird sicher noch der eine oder andere Bagger stehen, um Arbeiten im Nachgang abzuschließen« erläuterte Seid.

Die Kosten für die »Rösslebrücke« werden auf rund 500.000 Euro veranschlagt, etwas höher als die Kosten für die »Kaffeebrücke«. Für die rund sechs Meter breite Umfahrung fallen voraussichtlich Kosten von über 200.000 Euro an. Das THW werde auch wieder, wie schon bei der »Kapellenbrücke«, für den Bau der Brücke eingesetzt. Geplant ist, die Kurparkumfahrung einschließlich der Behelfsbrücke bis September fertig zu stellen. Das würde auch in den Zeitplan der weiteren Arbeiten an der L94 passen. Im Oktober soll mit dem Abbruch der »Rössle­brücke« begonnen werden. »Wenn wir das vergleichbare Brückenbauwerk der ›Kaffeebrücke‹ heranziehen, ist die geplante Fertigstellung bis Spätsommer 2019 durchaus realistisch« zeigte sich Daniel Guldenschuh bei der Zeit­planung zuversichtlich.

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Schlagworte:
L94 – Sanierung Ortsdurchfahrt Unterharmersbach, Stadt Zell am Harmersbach

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