Von der Schwedenschanze bis zum Liboriuskreuz: Die Seniorengruppe des Alpenvereins Nordrach verband bei ihrer Wanderung Naturerlebnis, Heimatgeschichte und gesellige Pausen.
Am Mittwoch, 3. Juni 2026, trafen sich 19 Teilnehmer der Seniorengruppe des Alpenvereins Nordrach zu einer Nachmittagswanderung. Ausgangspunkt war das hintere Niederbachtal bei Steinach. Von dort führte die Strecke zur Kambacher Hütte.
Kräftige Brise
Entlang der Kammlinie zwischen Schuttertal und Welschensteinach stehen vier Windräder, die bei der kräftigen Brise an diesem Tag reichlich „sauberen“ Strom produzierten. Die Bänke und Tische vor der Hütte nutzte die Gruppe für einen Umtrunk mit köstlichem Sauerkirschlikör.
Weiter zum Dreibannstein
Dem Kandelweg folgend ging es weiter zur Schlossberg-Herberge, einem aussichtsreichen Wanderheim im hinteren Welschensteinach. Dort öffnete die freundliche Wirtin trotz Ruhetags ihre Türen und bewirtete die Wanderer bestens. Frisch gestärkt führte die Tour hinauf zur Schuttertäler Schwedenschanze. Sie liegt auf einer Anhöhe und zählt zu den besterhaltenen ehemaligen Wehranlagen der Region. Eine Informationstafel erläutert die Geschichte und den Zweck der Wall- und Grabenanlage aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Gleichzeitig treffen an diesem Punkt die Gemarkungen Schuttertal, Welschensteinach und Prinzbach zusammen.
Ein historischer dreieckiger Grenzstein, der sogenannte Dreibannstein, markiert diese Stelle.
Auf schmalem Pfad
Über einen schmalen Pfad erreichte die Gruppe anschließend das Liboriuskreuz. Es erinnert an einen Bauern, der im Winter 1861 auf dem Heimweg von einer Hochzeit an dieser Stelle erfror. Nach insgesamt zehn Kilometern kehrten die Wanderer zum Ausgangspunkt zurück. Dort wurden sie zum Abschluss mit einem weiten Blick ins Kinzigtal und nach Zell am Harmersbach belohnt. Ein besonderer Dank galt Wanderführer Klemens Armbruster für die Organisation der abwechslungsreichen Tour.





