Auf der April-Tour warteten schöne Ausblicke, der Eichhörnchenpfad und eine gesellige Einkehr.
Am 14. April trafen sich 17 gut gelaunte Wanderer bei schönem Wetter mit leicht bewölktem Himmel und 11 Grad am Zeller Bahnhof zur Dienstagswanderung. Mit Wanderführer Michael Mietzner ging es entlang der Hindenburgstraße auf dem Großen Hansjakobweg zur Spitalstraße und weiter auf der St.-Gallus-Straße durch Unterharmersbach. Über die Blumenstraße führte die Strecke am Hotel Klosterbräustuben, dem späteren Einkehrziel, vorbei zur Egelwaldstraße und leicht bergauf in Richtung Alten Wald.
Entlang des Eichhörnchenpfads
Nach knapp zwei Kilometern und rund 60 Höhenmetern war kurz vor der Wassertretstelle unterhalb der Walderholungsanlage Herrenholz der Einstieg zum Eichhörnchenpfad erreicht. Von dort führte der Weg rechts durch den Wald und leicht bergauf auf die erste Etappe des Pfades. Nach weiteren 30 Höhenmetern auf rund 200 Metern Wegstrecke war der schönste und kürzlich sanierte Abschnitt bereits durchquert. Der Pfad wurde erst vor Kurzem neu hergerichtet und bietet viele interessante Stationen. Besonders für Kinder gibt es unterwegs viel zu entdecken.
Rast am Herrenholz
Anschließend ging es weiter auf dem Eichhörnchenpfad, dessen weiterer Verlauf ebenfalls noch saniert werden soll, bis zur Herrenholz-Grillhütte. Dort war eine kleine Rast geplant. Von hier bot sich ein herrlicher Blick über Unterharmersbach. Bis zur Grillhütte hatten die Wanderer rund zweieinhalb Kilometer und knapp 100 Höhenmeter zurückgelegt. Viele Teilnehmer, die diesen Bereich bisher nicht kannten, werden sicherlich noch einmal mit ihren Kindern oder Enkeln hierher zurückkehren. Am Einstieg zum Eichhörnchenpfad befinden sich ein Parkplatz und eine Wassertretstelle. Beim Grillplatz gibt es außerdem ein kleines Tiergehege.
Blick auf Unterharmersbach
Nach der Rast mit Gruppenfoto, „Gipfelgetränk“ und einer kleinen Stärkung führte der Weg durch den Wald auf dem Großen Hansjakobweg beziehungsweise Jakobusweg zurück zum Hexenhüsle. Dort konnten die Wanderer erneut herrliche Ausblicke über Unterharmersbach und Zell genießen.
Energie tanken
Anschließend ging es auf der Egelwaldstraße bergab über die Wiesenfeldstraße zur Einkehr im Hotel Klosterbräustuben. Nach knapp zwei Stunden Wanderzeit und etwas mehr als vier Kilometern erwartete das Klosterbräu-Team bereits die Gruppe. Die Wanderer wurden hervorragend mit Speisen und Getränken versorgt, sodass keine Wünsche offenblieben.
Nach der gemütlichen zweistündigen Einkehr führte der Rückweg über den neuen Rad- und Fußweg („Highway to Zell“) sowie die St.-Gallus-Straße zurück zum Bahnhof. Für die letzte Etappe von rund eineinhalb Kilometern benötigte die Gruppe etwa 30 Minuten.
Nächste Dienstagswanderung am 9. Juni
Die Juni-Dienstagswanderung führt kommende Woche vom Bahnhof Steinach über die Kinzigbrücke (Kinzigsteg Steinach) auf dem Hansjakobweg II, dem Großen Hansjakobweg und Jakobusweg entlang der B 33 in Richtung Fenschenberg und durch den Einetwald zum Bollenbacher Bierbänkle. Dort ist eine Rast geplant.
Mit Wanderführerin Mary Haseidl geht es zunächst gemütlich und nahezu eben vom Bahnhof über die Kinzig. Nach etwa einem Kilometer folgt ein etwas anspruchsvollerer Abschnitt von rund 500 Metern mit etwa 80 Höhenmetern. Danach verläuft die Strecke wieder weitgehend eben bis zum Bierbänkle. Vom Bollenbacher Bierbänkle bieten sich herrliche Ausblicke über Steinach, das Kinzigtal flussabwärts sowie in Richtung Bollenbach und Haslach. Nach der Rast führt der Weg gemütlich durch den Einetwald und anschließend leicht bergab nach Bollen-
bach. Im Dorf angekommen, geht es ein Stück entlang des Dorfbachs und des Jakobuswegs, vorbei an der Freizeitanlage Bollenbach mit Tiergehege, bis zur Einkehr im „Kinzig Foods Werk 2“ im Göppert Gartencenter. Nach der Einkehr führt der Rückweg über den Jakobusweg durch Bollenbach, vorbei an den Erdbeerfeldern, zurück zur Kinzigbrücke (Kinzigsteg Steinach) und weiter zum Bahnhof.
Was man wissen sollte
Treffpunkt ist am Dienstag, 9. Juni, um 13 Uhr am Bahnhof Zell. Für die Anfahrt von Zell zum Startpunkt in Steinach wird eine Deutschlandkarte oder eine Fahrkarte mit zwei Punkten pro Fahrt benötigt.
Die Wanderstrecke bis zur Einkehr beträgt etwa fünf Kilometer bei rund 120 Höhenmetern im Aufstieg und 115 Höhenmetern im Abstieg. Die reine Wanderzeit liegt bei etwa zwei Stunden. Für den Rückweg zum Bahnhof Steinach sind weitere zweieinhalb Kilometer beziehungsweise rund 30 Minuten einzuplanen.
Weitere Informationen gibt Michael Mietzner unter Telefon 07835/5479660.





