Besonders interessant ist auch, dass sich in diesem Jahr gleich drei neue Storchenpaare angesiedelt haben.
Das ist eine schöne und zugleich spannende Entwicklung bei den Zeller Störchen. Man sieht daran gut, wie erfolgreich die Brutsaison bisher verläuft: Mehrere Horste sind bereits mit Jungtieren besetzt, etwa auf dem Schöttgenhaus mit zwei etwa 14 Tage alten Küken und auf dem ehemaligen Bauamt sogar mit vier Jungstörchen. Gleichzeitig wird in anderen Nestern noch gebrütet – da dürfte also in den nächsten Tagen weiterer Nachwuchs schlüpfen.
Besonders interessant ist auch, dass sich in diesem Jahr gleich drei neue Storchenpaare angesiedelt haben. Dass zwei davon Bäume als Nistplätze gewählt haben (in der Jahnstraße und Kirchstraße), zeigt, dass auch geeignete natürliche Standorte in Zell vorhanden sind. Der neue Horst auf dem Strommast in der Jahnstraße bei der Turnhalle hätte hingegen ein Risiko darstellen können – umso besser, dass die Leitungen dort stromlos sind und die Tiere laut E- Werk- Mittelbaden bleiben dürfen.
Insgesamt deutet alles noch auf ein gutes Storchenjahr hin. Die Aufzuchtphase ist jedoch nicht ohne Risiken. Wetterextreme wie Starkregen oder Hitzeperioden können die Entwicklung der Jungvögel beeinträchtigen. Auch ein unzureichendes Nahrungsangebot stellt eine Herausforderung dar. Dennoch gelingt es vielen Storchenpaaren, mehrere Jungtiere erfolgreich großzuziehen.
Jetzt bleibt abzuwarten, wie viele der Jungstörche groß werden und später im August stark genug sind, um den Zug nach Süden in die Winterquartiere anzutreten.





