Wenn die Sonne die ersten kräftigen Strahlen schickt, richtet sich der Blick der Zeller unweigerlich in Richtung Nordracher Straße.
Das Wasser glitzert im großen Edelstahlbecken, drumherum herrscht geschäftiges Treiben. Es riecht nach Aufbruch im Familienbad, nach Frühling und der Vorfreude auf einen Sommer voller Leben.
„Das Schwimmbad ist eine der wichtigsten Einrichtungen in Zell“, betont Bürgermeister Günter Pfundstein beim Ortstermin. Dass dieses Herzstück der städtischen Freizeitkultur gut in Schuss ist, dafür sorgt seit letztem Jahr Betriebsleiter Fabrizio Daniele mit seinem Team. Daniele selbst strahlt ruhige Professionalität aus – kein Wunder, hat er doch gerade erst seinen Meisterkurs absolviert. Auf das offizielle Ergebnis muss er zwar noch bis zum 29. April warten, doch wer ihn im Bad beobachtet, sieht einen Fachmann, der sein Metier genau kennt.
Pächterwechsel am Beckenrand
Die eigentliche Überraschung des Tages hielt Hauptamtsleiter Ulrich Reich bereit. In der Gastronomie des Familienbads gibt es einen vorzeitigen Stabwechsel. Eigentlich hätte der bisherige Pächter Cengiz noch einen Vertrag bis Ende 2026 gehabt, doch schon ab dieser Saison übernimmt Klaus Vögtle das Ruder am Kiosk. Der Steinacher ist kein Unbekannter in der Region und bringt reichlich Erfahrung in der Freizeitgastronomie mit. Sein Urteil über den neuen Arbeitsplatz fällt kurz und bündig aus: „Die Infrastruktur im Bad ist top.“ Vögtle setzt auf ein wertschätzendes Miteinander mit den Gästen und hat für den ersten Öffnungstag bereits eine süße Überraschung geplant: Für alle Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre gibt es ein Trinkeis zur Begrüßung. Sein Vertrag läuft zunächst bis 2029 – die kulinarische Versorgung ist also gesichert.
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