Im Musikverein Prinzbach-Schönberg e.V. geht es voran, Neuwahlen bestätigten den Vorstand in seiner Arbeit.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Foto: Inka Kleinke-Bialy
„Dankbar und stolz bin ich auf das, was wir seit unserer letzten Mitgliederversammlung im Januar 2024 gemeinsam erreicht haben“, betonte der damals neu gewählte Vorsitzende Martin Obergföll auf der diesjährigen Hauptversammlung des Musikvereins Prinzbach-Schönberg e.V.. Diese fand am vergangenen Freitagabend in der Kinzigbrennerei statt.
Unter den rund 50 Anwesenden konnte er Prinzbachs Ortsvorsteherin Matilda Schmidt sowie deren Vorgänger Klaus Beck begrüßen, desgleichen Schönbergs Ortsvorsteher Ludwig Kopf. „Wir haben viele Projekte und Veranstaltungen auf die Beine gestellt, an die ich gerne zurückdenke“, erinnerte Martin Obergföll an Höhepunkte wie Jahreskonzert, Kirchenkonzert, Oktoberfest und die Mai-Auftritte des Alphorn-Ensembles.
Hinzu kam eine Vielzahl weiterer Aktivitäten. Zu diesen zählte unter anderem das Mitwirken bei Fasnachtsumzügen auch in der Region, beim Dorffest in Seelbach, bei der En-tersbacher Kilwi, beim Prinzbacher Sommerfest mit Highland Games, beim Burgfest auf der Hohengeroldseck, beim Fest zu „50 Jahre Eingemeindung in Biberach“, bei Gottesdiensten und kirchlichen Festen. Auch durften Veranstaltungen zur Pflege von Geselligkeit und Kameradschaft nicht fehlen.
Bedeutender Meilenstein
„All diese Ereignisse zeigen, was unseren Verein ausmacht“, unterstrich der Vorsitzende: „Gemeinschaftssinn, Einsatzbereitschaft und Freude an der Musik.“ Besonders stolz sei der Verein auf die für seine Zukunft so wichtige musikalische Früherziehung. „Bald gehen unsere ersten beiden Kurse zu Ende – ein bedeutender Meilenstein“, hob Martin Obergföll hervor und bedankte sich bei Sonja Himmelsbach, Silvia Buchholz (Blockflötenkurse) sowie den Musikschullehrerinnen und der Jugendverwaltung, „die eine tolle Ausbildung ermöglichen.“
Auch dem gesamten Vorstand galt sein Dank. „Ihr bringt Euch mit großem Idealismus und Zuverlässigkeit ein, das ist alles andere als selbstverständlich.“ Ehrenamt heiße, Zeit zu schenken, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas zu bewegen, betonte Obergföll – oder wie es so schön heiße: „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird, sondern Arbeit, die unbezahlbar ist.“
Highlight: Open-Air-Konzert
Gerade angesichts der vielen schwierigen Nachrichten heutzutage komme es darauf an, „unsere Heimat zu einem stabilen Fundament für uns und unsere Kinder zu machen.“ In diesem Sinne dankte er allen MusikerInnen und im Verein Engagierten: In den letzten beiden Jahren seien viele neue Ideen und frischer Wind in den Verein gekommen, ein Highlight in 2026 wird ein Open-Air-Konzert in Prinzbach sein.
Ein besonderer Dank des Vorsitzenden galt dem Engagement, der Geduld und der musikalischen Arbeit Stefan Griesbaums, der als Dirigent immer wieder neuen Schwung in das Vereinsleben bringe, „du forderst uns musikalisch heraus und ermöglichst uns tolle gemeinsame Erlebnisse.“
Auch die verstorbenen Mitglieder bedachte Martin Obergföll mit achtsamen Worten: „Menschen, die von uns gehen, sind wie eine Sonne, die für immer versinkt/ Aber etwas von ihrem Licht und ihrer Wärme bleibt für immer in unseren Herzen zurück.“
Neuwahlen
Kassenprüfer Josef Schöner lobte die umfangreiche Arbeit des Kassierers und dessen Helferinnen: „Die Zahlen sind sehr, sehr gut.“ Das sei nicht immer so gewesen, „besonders Corona war eine ganz schwierige Zeit.“ Die Entlastung von Kasse und Gesamtvorstand erfolgte einstimmig.
Die turnusgemäßen Neuwahlen unter der Regie von Ortsvorsteherin Matilda Schmidt ergaben für die nächsten zwei Jahre: Vorsitzender Martin Obergföll, dessen Stellvertreterin Christa Riehle sowie Kassierer Christoph Schmider behalten jeweils ihre Ämter. Gleiches gilt für die Festbetriebs-Verantwortliche Carolin Berger und deren Stellvertreterin Silvia Buchholz. Timo Schmider übergab das Amt des Schriftführers an Karin Beck und agiert künftig als Beisitzer, gemeinsam mit Bernhard Echle, Jakob Himmelsbach, und Eva Schmider. Die Versammlung beschloss, die Mitgliedsbeiträge stufenweise von 15 auf 20 Euro zu erhöhen.





