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Haslach | 13.09.2023

Eigenwillige Remix-Bilder

Foto:
Distanz und Nähe“ heißt eine Ausstellung, die im Oktober im Kloster Haslach zu sehen sein wird. Dieses Bild von B. Axmann und G. Schuller trägt denselben Titel. Foto: Veranstalter
von Wolfgang Hilzensauer

Ausstellung „Nähe und Distanz“ im Kloster Haslach ab 1. Oktober

Die Mitglieder vom Kunstverein Mittleres Kinzigtal wie auch Kunstinteressierte freuen sich auf die zweite Ausstellung der Malerei in diesem Jahr im Kloster. Sie findet vom 1. Oktober bis zum 15. Oktober statt. Zur Vernissage am 1. Okto ber um 11 Uhr gibt es ein Gespräch mit den Künstlerinnen. Mit einer Finissage endet die Ausstellung am 15. Oktober um 14 Uhr mit einem ART TALK und Galerierundgang mit Beate Axmann und Gabriele Schuller. Bei der Ausstellung geht es um das Thema „Nähe und Distanz“.

Kontrolle abgeben – und dann?

Die Idee zur Ausstellung geht einige Zeit zurück. Begonnen hat die kooperative Zusammenarbeit von Beate Axmann und Gabriele Schuller nämlich mit der Live-Performance „Kontrollverlust“. Durch ständigen Wechsel der Bilder haben sich die Künstlerinnen zur Aufgabe gesetzt, die eigene Kontrolle an den jeweils anderen abzugeben. Diesen Verlust an Kontrolle zu akzeptieren und für das Weiterarbeiten am Werk zu nutzen, stellte eine besondere Herausforderung dar. Entstanden sind damals zwei großformatige Arbeiten.

Für jemanden anderen denken

Ein weiteres gemeinsames Projekt war die Pop Up Galerie „Fokus Kunst“ in Offenburg. Dort erhielten Axmann und Schuller einen eigenwilligen Auftrag: Der Auftraggeber wollte beide künstlerischen Handschriften in „seinem Werk“ vereint sehen.

Farbe vs. monochrom

Die Künstlerinnen haben diesen Impuls von außen auf gegriffen und ihr neues Kunstprojekt „Nähe und Distanz“ in Gang gesetzt. Um kooperativ/konstant an ihrem Projekt und den Werken zu arbeiten, finden dazu regelmäßige Arbeitstreffen statt. Das Konzept „Nähe und Distanz“ macht auch die konträren Arbeitsweisen der beiden sichtbar. Gabriele Schuller arbeitet vorwiegend strukturiert und gegenständlich. Sie hat vor allem den Menschen in der Gesellschaft im Fokus. Eine abgehalfterte Litfaßsäule bildet das Ausgangsmaterial für ihre farbintensiven Arbeiten. Beate Axmanns künstlerische Ausdrucksweise ist intuitiv, expressiv und themenbezogen. Ihre Arbeiten entstehen meistens in Serien, wie zum Beispiel ihre themenübergreifende Serie „Sichtverrückt“. Seit drei Jahren legt sie ihren Schwerpunkt auf schwarz-weiß.

Kunst, die sich selbst konfrontiert

Die Arbeiten der Künstlerinnen Axmann und Schuller beziehen ihre Wirkung aus der souveränen Handhabung ihrer künstlerischen Mittel und der Verknüpfung unterschiedlichster formaler und motivischer Aspekte, die sie jeweils zu neuen eigenwilligen „Remix“- Bildern verknüpfen. Schwarz-weiß und farbintensive Bildgebung in ihrer unterschiedlichen Version und Auseinandersetzung begeben sich nicht selten auf Konfrontationskurs. Sie geben sich aber auch beim Arbeiten gegenseitige Impulse. Dies jedoch nicht zur Nachahmung, sondern zur Überprüfung eigener Ideen und um erneut die Selbstreflektion anzuregen. Dieser Prozess verläuft nicht systematisch, sondern eher über große Zeiträume mal mehr, mal weniger intensiv.

Künstlerisches Aufeinander – Eingehen, weiterführen, er gänzen, distanzieren, Grenzen überschreiten, Herausforderungen annehmen. Jedes Bild gemeinsam zu einem Ende zu bringen und immer wieder Bildbesprechungen prägen das gemeinsame Arbeiten. Steht dann jedoch das Bildkonzept, verläuft die Umsetzung bis zum fertigen Werk fast explosionsartig.

Die Künstlerinnen arbeiten temporär an diesem kooperativen Projekt, während sie parallel ihre eigene künstlerische Entwicklung und ihre eigene Ausstellungstätigkeit weiterverfolgen.

Die ausgestellten Bilder stehen zum Verkauf.

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