Bei der Winterwanderung bei Schonach waren nur noch einzelne Schneefelder anzutreffen.
Tauwetter hatte dem Schnee in Schonach in den letzten Tagen stark zugesetzt, sodass es bei der Winterwanderung des Wander- und Freizeitvereins am 22. Februar nur noch vereinzelte Schneefelder gab. Trotz der unsicheren Wetterlage fanden sich am Treffpunkt in Unterharmersbach 15 Wanderer ein, um die frische Winterluft und das gemeinsame Wandern zu genießen.
In Fahrgemeinschaften ging es nach Schonach zum Haus des Gastes, dem Startpunkt der Tour. Von dort führte der Weg durch den Kurpark und dann stetig bergauf bis zur „Freiheit“, einer kleinen Ansammlung mehrerer Häuser oberhalb der Ortschaft. Auf dem Weg dorthin konnte man gut die Skisprungschanze auf der gegenüberliegenden Talseite erkennen.
Am Holzeck und am Windrad vorbei wanderten die Teilnehmer in Richtung Westweg. Viele erinnerten sich dabei an ihre frühere Mehrtagestour auf dem legendären Fernwanderweg durch den Schwarzwald. Damals hatten die meisten im Gasthaus „Wilhelmshöhe“ übernachtet – und genau dorthin führte auch diesmal die Wanderung. Der Wanderführer hatte dort vorausschauend Plätze reserviert, denn das Gasthaus ist an Wochenenden stets gut besucht. Das Glück war auf ihrer Seite: Kurz vor dem Eintreffen war ein großflächiger Stromausfall behoben worden, der auch die „Wilhelmshöhe“ betroffen hatte.
Nach einer gemütlichen Einkehr und Stärkung ging es auf der gegenüberliegenden Straßenseite durch das eindrucksvolle Westwegportal aus mächtigen Findlingen weiter auf dem Westweg. Ein kurzer Anstieg noch, dann war der höchste Punkt der Tour erreicht. Beim Wolfbauernhof verließen die Wanderer den Westweg und folgten der Turntalstraße zurück zum Ausgangspunkt.
Mit einer Wanderstrecke von rund 10 Kilometern war es ein gelungener und harmonischer Einstieg ins neue Wanderjahr.



