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Zell-Unterharmersbach | 16.06.2025

Tuggen und Unterharmersbach feiern 25 Jahre Partnerschaft

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Foto: Susanne Vollrath
von Susanne Vollrath

Zwei Gemeinden, ein Gedanke: Beim Besuch zum Jubiläum der Partnerschaft hatten beide dasselbe Geschenk dabei. Man kennt sich eben!

Eine Delegation aus dem schweizerischen Tuggen war am vergangenen Wochenende zu Gast in Unterharmersbach. Mit dabei: Gemeindepräsident René Knobel und sechs Mitglieder des Gemeinderats. Gefeiert wurde das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden – eine Verbindung, die aus dem Kontakt der jeweils örtlichen Feuerwehren entstand und durch persönliche Begegnungen gewachsen ist.

Da kommt man ins Schwitzen

Los ging’s am Samstag um 11 Uhr auf dem Rathausplatz in Unterharmersbach. Die Sonne brannte da schon gnadenlos vom Himmel. Schatten war gefragt – und wer konnte, stellte sich strategisch klug unter eines der leider noch recht kleinen Bäumchen. Der Förderverein Fürstenberger Hof schenkte Sekt aus und die Hombacher Dorfmusikanten spielten auf. Aus jeder Unterharmersbacher Vereinsgemeinschaft waren zwei Vertreter eingeladen. Eine schöne Geste – auch wenn ausgerechnet von der Feuerwehr niemand da war, obwohl genau dort einst alles angefangen hatte (wir berichteten im Rahmen des Jubiläums „125 Jahre Feuerwehr Unterharmersbach“ im September 2024).

Wurzeln der Freundschaft

Ortsvorsteher Jürgen Isenmann begrüßte die Gäste aus Tuggen mit einem herzlichen Rückblick auf 30 Jahre gelebte Freundschaft – vom allerersten Besuch der Schweizer Feuerwehrkameraden 1994 über die spontane Chemie beim Abend im Hotel Eckwaldblick bis hin zur symbolischen Verbindung beider Orte durch den heiligen Gallus im Wappen. Beim Heimatfest 2000 wurde die Partnerschaft dann offiziell besiegelt: mit Baum, Stein und Urkunde. „Eine Freundschaft, die mit Leben, Begegnungen und gegenseitiger Wertschätzung gefüllt wurde“, sagte Isenmann. Auch Alt-Ortsvorsteher Hans-Peter Wagner, der die Partnerschaft seinerzeit mit auf den Weg gebracht hatte, war beim Empfang dabei.

Am besten persönlich treffen

Bürgermeister Günter Pfundstein freute sich auf zwei gemeinsame Tage. Die Partnerschaftsurkunde, erinnerte er, trage das Datum vom 17. Juni 2000 – fast auf den Tag genau 25 Jahre sei das her. Zell pflege insgesamt drei Städtepartnerschaften und liege damit über dem Landesschnitt. Und er äußerte einen Gedanken, der hängen blieb: Echte Begegnungen bräuchten Nähe.

Tuggens Gemeindepräsident

René Knobel erzählte von früher: Von seinen regelmäßigen Geschäftsreisen in den Schwarzwald, als alles noch ein bisschen gemächlicher war. Die Zeit sei schnell vergangen, meinte er, aber die Verbindung zwischen beiden Gemeinden sei geblieben. Getragen von Vereinen, Menschen und gegenseitigem Respekt. „Ihr pflegt diese Partnerschaft liebevoll“, sagte er. „Wir versuchen, es euch gleichzutun.“

Rundfahrt mit Weitblick

Danach machten sich die Delegation aus Tuggen und ihre Gastgeber auf den Weg zur Wallfahrtskirche, zum Eckwald-Pavillon und von dort weiter zum Brandenkopf. Dort, wo der Schwarzwald besonders tief und weit wirkt, standen nicht nur Ausblicke auf dem Programm, sondern auch Gespräche über Gott und die Welt.

Abend auf dem Mühlstein

Zum Abendessen traf man sich im Gasthof „Mühlstein“, wo Michaela Neuberger die düstere Geschichte vom Vogt und seiner Tochter erzählte: Maria Anna Magdalena Muser, jung verheiratet gegen ihren Willen, starb jung. Ihr Grabstein steht noch heute auf dem Zeller Friedhof; die Delegation besuchte ihn am Sonntag.

Vesperbretter und eine alte Geschichte

Und wie das bei solchen Begegnungen manchmal ist, hatte der Zufall ein stilles Händchen im Spiel. Beide Seiten hatten unabhängig voneinander dieselbe Geschenkidee: ein Vesperbrett mit Gravur. Die Lacher am Tisch waren folglich vorprogrammiert. Bürgermeister Günter Pfundstein bekam von der Tuggener Delegation zum eigenen Brett eine sorgfältig zusammengestellte Chronik überreicht. Nach dem Abendessen im Mühlstein ging es hinunter in die Klosterbräustuben. Dort ließ man den Tag ausklingen.

 

Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.

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