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Anzeige, Zell-Unterharmersbach | 25.02.2019

Närrische Tage im Hombe

Eckwaldhexen sind wieder los – Unter­harmersbacher Rathaus wird gestürmt

Foto:
Die Eckwaldhexen sind in Unterharmersbach wieder los. Foto: Hans-Peter Wagner
von Hans-Peter Wagner

Ab dem »Schmutzige Dunnerschdig« regiert im Narrennest »Hombe« trotz L94 und anderer Baustellen wieder mit aller Macht die Fasent. Ortsvorsteher Hans-Peter Wagner wird entmachtet und die Eckwaldhexen übernehmen unterstützt von den närrischen Klängen der Eckwaldpuper bis Aschermittwoch im Narrendorf Hombe das Regiment.

Nach einem gemeinsamen kräftigen Narrenfrühstück bei Winni im Ochsen werden die Hexen und die Eckwaldpuper am Schmutzigen Dunnerschdig« im Narrendorf kräftig schnurren und ihr Unwesen treiben. Traditionell werden dabei auch Schule und Kindergarten bei einem Besuch auf närrischen Kurs und Hochstimmung gebracht. Ers­ter Höhepunkt ist dann um 11.45 Uhr die Rathauserstürmung durch die Kindergartenkinder mit der Leiterin Barbara Schmid und den Erzieherinnen, Eckwaldhexen und Guggemusiker.

Mit dem Ruf »Schlüssel her, Schlüssel her« wird sich Ortsvorsteher Hans-Peter Wagner der überwältigenden Mehrheit beugen und schließlich den Rathausschlüssel herausrücken müssen. Die Kinder werden mit Süßigkeiten bedacht und die großen Narren durch das Rathauspersonal mit Speis und Trank bewirtet. Danach herrscht auf dem Rathausplatz Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Die Guggemusiker werden kräftig auf die Pauke hauen und es wird gesungen, geschunkelt und gefeiert. Nachmittags gehen die Hexen zum Schnurren in die örtlichen Geschäfte. Traditioneller Höhepunkt ist dann um 15.30 Uhr der Besuch des St. Gallus-Altenheimes, um auch gerade an der Fasent den älteren Mitbürgern dort eine Freude zu machen. Extra für diesen Besuch hat Tania Ernst mit dem Hexennachwuchs einen Hexentanz einstudiert.

Narrenbaumstellen nach altem Brauch

Abends um 19 Uhr bewegt sich dann in der Dunkelheit im Scheine der Fackeln ein langer Zug mit den Hexen, Guggenmusik und närrischem Volk durch das Dorf. Vom Treffpunkt »Metzgerei Herrmann« geht es zu den Klängen der Guggemusik Eckwaldpuper hinauf zum Rathausplatz. Dort wird nach altem Brauch der Narrenbaum gestellt. Unter der umsichtigen Leitung von Richtmeister Johannes Schwarz und seinen Stellvertretern Christian Jilg und »Lulu« Fehrenbacher wird der Baum mit vereinten Kräften nach alter Väter Sitte in die Höhe gehievt. Das zahlreich erschienene närrische Volk darf bei diesem Kraftakt begeistert applaudieren.

Danach geht es gemeinsam in den »Ochsen«, wo der närrische Wirt Winni alle herzlich zum »Hombacher Abend« willkommen heißt. Danach gibt es bei Musik, Schnurren und Tanz auch in diesem Jahr mit strammen Burschen und verführerischen Schnurrantinnen eine lange Nacht. Mit dabei sind auch dieses Jahr die Eckwaldpuper, die mit flotten Rhythmen und heißen Hits für Hochstimmung sorgen werden.

Kinderball in der Schwarzwaldhalle

Am Freitagnachnachmittag werden Punkt 13.45 Uhr die Schulkinder mit ihren Lehrerinnen von Eckwaldhexen und der Musikkapelle Unterharmersbach in der Schule zum Kinderumzug durch die Ortsmitte und zum Kinderball in der Schwarzwaldhalle abgeholt. Dabei geht es in Richtung Rathaus und die närrischen Kindergartenkinder reihen sich in den Umzug über die Sportstättenstraße zur Schwarzwaldhalle ein. Dort werden Kindergartenkinder und die Schüler mit närrischen Beiträgen für Hochstimmung sorgen. Die Hombacher Musiker werden unermüdlich für Stimmung sorgen und die Hexen mit einem Hexentanz die Besucher begeistern.

Saumusikabend im Eckwaldblick

Am Samstagabend steigt wieder in den närrischen Sälen des Hotels Eckwaldblick ab 20 Uhr als Höhepunkt der Hombacher Fasent der närrische Abend der Hombacher Kultband »Es rennt ä Sau de Garde na« mit Friedel Friedmann an der Spitze. Mit Schnitzelbank, Show, Musik und Gesang geht es den ganzen Abend rund und die Stimmung wird wieder ungeahnte Höhen erreichen. Da muss man dabei sein, zumal der Eintritt frei ist.

Am Fasentzischdig um 20.00 Uhr wird die Hombacher Hexenschar von der Metzgerei Herrmann durch die Hauptstraße zum Rat­hausplatz ziehen, um dort unter Weinen und Wehklagen der Hexenverbrennung beizuwohnen Bei einem gemütlichen Zusammensein beim närrischen Winni im »Ochsen«« wird dann endgültig Abschied von der Fasent 2019 genommen.

 

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