Wo unser Wasser herkommt

Frühlingswanderung auf dem Stausee-Rundweg der Kleinen Kinzig.

„Wir wandern heute zum Stausee der Kleinen Kinzig, wo unser Wasser herkommt“, begrüßte Guido Lerch die Entersbacher Wanderer am vergangenen Sonntag.

In Fahrgemeinschaften machte sich die Gruppe auf die fast einstündige Anreise über Wolfach, Schiltach und Schenkenzell. Hier zweigte die Landstraße ab in das langgezogene Schwarzwaldtal entlang der Kleinen Kinzig nach Reinerzau und weiter zum Besucherparkplatz.

Bald erreichte die Wandergruppe die mächtige Staumauer der Talsperre und blickte auf eine glitzernde Wasserfläche, umgeben von Nadel- und Laubwald. Der mächtige Wasserentnahmeturm ragt aus dem See und zeigt trotz der Trockenheit noch eine beruhigende Füllmenge an.

Zur linken Seite führte der Staudamm- Rundweg vorbei an einer kleinen Aussichtshöhe und anschließend hinein in den schattigen Wald. Zu dem strahlend blauen Himmel bildete das helle, junge Buchenlaub und das dunkle Grün der Nadelbäume einen zauberhaften Kontrast. Zahlreiche Wanderer und noch mehr Radfahrer nutzten das herrliche Frühlingswetter ebenfalls zu einer Runde um den See.

Kleine Bäche und Quellen speisen den Stausee. Im hinteren Teil überquert der Weg die namensgebende Kleine Kinzig und das Huttenbächle als wasserreichste Zuflüsse. Schon den Wasserturm wieder im Blick, galt es noch einmal einen Bogen auszulaufen, bevor der Kreis geschlossen war, und das vor ca. 40 Jahren errichtete Trinkwasserreservoir mit drei Kilometer Länge und 450 Meter Breite umrundet war.

Nun freuten sich die Wanderer auf die Schlusseinkehr im „Waldblick“ in Schenkenzell, wo die Gruppe von freundlichen Wirtsleuten bestens verpflegt wurde. Ein dickes Dankeschön galt den Wanderführern Hilde und Fritz Vollmer für die Führung und perfekte Organisation, die den Teilnehmern einen herrlichen Wandertag beschert hatte.