Dreitägige Ausflugsfahrt der Trachtentanzgruppe Oberharmersbach führte nach Füssen im Allgäu.
Die Trachtentanzgruppe Oberharmersbach unternahm eine dreitägige Ausflugsfahrt ins Allgäu. Die Altstadt von Füssen und das Schloss Neuschwanstein hinterließen viele schöne Eindrücke. Vor allem aber war es auch die gelebte Gemeinschaft, die den Ausflug bereicherte.
Ein Überraschungsprogramm
Früh am Freitagmorgen um 7.00 Uhr trafen sich die Tänzerinnen und Tänzer der Trachtentanzgruppe Oberharmersbach auf dem Kilwiplatz, um kurz darauf mit dem Busunternehmen Kasper die dreitägige Ausflugsfahrt zu starten.
Linda Schießl, Stefanie Doll und Anna-Maria Lehmann hatten sich in den vergangenen Wochen viele Gedanken über ein passendes Rahmenprogramm gemacht. Viel hatten die Organisatorinnen von ihren Plänen nicht preisgegeben – vieles sollte eine Überraschung sein. Das Einzige, was die Gruppe wusste: Es geht nach Füssen im Allgäu. Passend dazu begann die Reise bei nahezu königlichem Wetter.
Besuch der Pfahlbauten
Bevor jedoch die Königsschlösser auf dem Programm standen, wartete zunächst ein Frühstück am Rasthof Hegaublick und eine interessante Führung bei den Pfahlbauten in Unteruhldingen auf die Gruppe. Im Anschluss blieb noch Zeit, den Aufenthalt am See und das wunderschöne Alpenpanorama zu genießen.
Danach ging es weiter nach Füssen, in die Jugendherberge. Nach Zimmerbezug und Abendessen hatte Anna-Maria noch eine kleine Stadtführung vorbereitet. Der restliche Abend stand zur freien Verfügung, sodass die Gruppe das besondere Flair der Altstadt von Füssen genießen konnte.
Auf dem „Drei-Schlösser-Weg“
Am Samstagmorgen startete die Gruppe, direkt nach dem Frühstück, zu Fuß in Richtung Theresienbrücke am Lech. Unweit der Brücke begann der steile Aufstieg zum Kalvarienberg und damit zugleich der „Drei-Schlösser-Weg“. Vorbei an den Kreuzwegstationen führte der Weg hinab zum Schwansee und später wieder bergauf zum Schloss Hohenschwangau.
Von dort aus teilte sich die Gruppe in diejenigen, die mit der Pferdekutsche zum Schloss Neuschwanstein fahren wollten, und diejenigen, die den Aufstieg zu Fuß wählten. Nach dem Übergang über die Marienbrücke fanden sich die Teilnehmer am Haupttor des Schlosses Neuschwanstein zur Führung ein. Dabei gab es viele interessante Einblicke in das Leben König Ludwigs II. Am Abend ließ man die vielen schönen Eindrücke gemeinsam ausklingen.
Auch für den Sonntag hatten sich die drei Organisatorinnen etwas einfallen lassen. Wieder ging es zu Fuß los, diesmal in Richtung Lechfall. Auf dem Weg dorthin machte die Gruppe Halt bei der Kapelle St. Max, wo Anna-Maria zu einer kleinen vorbereiteten Andacht einlud. Nach dem Lechfall wurde noch das schön angelegte Erlebniszentrum Ziegelwies besucht.
Gemeinschaft, die verbindet
Nun blickt die Gruppe auf ein sehr schönes Wochenende zurück, das viel geschenkt hat. Füssen empfing mit Landschaft, Geschichte und besonderer Atmosphäre – doch wertvoll waren vor allem auch die gemeinsamen Erlebnisse. Man hat miteinander Wege erkundet, Eindrücke gesammelt, gelacht und stille Momente geteilt.
Solche Tage zeigen, wie gut es tut, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die verbindet und Raum für Begegnung lässt. Sie erinnern daran, wie wichtig es ist, sich Zeit füreinander zu nehmen – für Gespräche und für das, was im Alltag oder während der Proben oft zu kurz kommt. Und sie zeigen, dass ein Verein nicht nur aus Terminen und Aufgaben besteht, sondern aus Menschen, die gerne miteinander unterwegs sind.





