Wanderungen bei bestem Wetter, eine tolle Hütte, eine harmonische Gemeinschaft, viele schöne Gespräche: Der DAV Nordrach erlebt rundum gelungene Wandertage.
Acht Teilnehmer der DAV Ortsgruppe Nordrach trafen sich am Sonntagnachmittag auf der Selbstversorgerhütte der Sektion Offenburg zu ein paar gemütlichen Wandertagen – erstmals nicht am Wochenende, da es eine Terminüberschneidung gab.
Kein Wasser im See
Nachdem man sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatte, wanderte die Gruppe bei Sonnenschein die obligatorische Runde auf schmalen Waldwegen zum Sandsee und weiter nach Herrenwies. Von dort führte der Weg zurück zum Quartier. Auch der Montag zeigte sich von seiner besten Seite. Die angenehmen Temperaturen nutzen die Teilnehmer um von Sand über die Badener Höhe – mit Besteigung des 30 Meter hohen Friedrichstums – vorbei am Philipp Bussemer Gedenkstein zum Herrenwieser See zu wandern. Den Zwei-Seen-Blick gab es in diesem Jahr nicht. Der Grund: Die Staumauer der Schwarzenbach Talsperre wird saniert und das Pumpspeicherkraftwerk wird modernisiert. Der See ist leer. Nach einer Vesperpause am Herrenwieser See ging es den Schwarzenbach entlang bis zur Schwarzenbach Talsperre. Die Strecke vom Bussemer Gedenkstein bis zur Talsperre ging über Stock und Stein und war für manchen Teilnehmer schon anspruchsvoll. Der Rückweg wurde über Schwallung und den Sandsee gewählt, so dass man nach 14 Kilometern wieder am Sandkästle ankam.
Heide und Hochmoor
Am Dienstag stand die Wanderung von Sand zum Mummelsee auf dem Programm. Die Tour führte über Hundseck und Unterstmatt zum Ochsenstall. Nach einer kurzen Rast im Freien wurde die Wanderung über die 1.163 m hohe Hornisgrinde zum Mummelsee fortgesetzt. Beeindruckend waren die Heideflächen und das Hochmoor. Bei dem schönen Wetter genoss man immer wieder den Blick in die Rheinebene bis hin zu den Vogesen. Nach dem sagenhaften Blick von der Grindehütte zum Mummelsee erreichte man diesen. Eine Einkehr am Mummelsee durfte nicht fehlen, bevor man mit dem Bus nach Sand zurückfuhr.
Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen. Die Gruppe dankte Luitgard und Reinhold Bieser für die Organisation des Aufenthaltes auf dem Sandkästle.





