Kindgerechter Familiengottesdienst der katholischen Kirchengemeinde. Pfarrer Stern erklärt die Charaktereigenschaft „Mütterlichkeit“ und dass diese Eigenschaft jeder Mensch haben kann.
Am Sonntag hatte das Familiengottesdienstteam der katholischen Kirchengemeinde zu einer kindgerechten Feier in die Pfarrkirche eingeladen.
Pfarrer Bernhard Stern aus Bad Peterstal begrüßte die Gemeindemitglieder. Die Musikgruppe Horizont hatte zuvor mit dem Lied „Schön ist der Morgen“ die Feier eröffnet.
Melitta Himmelsbach thematisierte in einer Geschichte „Das Staunen“. Darin hat der kleine Tom einen Marienkäfer im Garten gefunden und lässt ihn auf seiner Hand krabbeln. Er fragt, warum der Käfer eigentlich fliegen kann und er selber nicht. Die Mutter antwortet: „Weil Gott das so erschaffen hat.“ Und was hat er noch erschaffen, will Tom wissen. Da erzählt seine Mama sehr ausführlich von der Erde, dem Himmel, dem Meer, alle Tiere und Pflanzen – alles hat Gott erschaffen. Da staunt das Kind sehr und fragt: „Und hat er den Käfer auch erschaffen und …mich auch?“ Ja, antwortet die Mama und umarmt ihren Sohn ganz fest. Dieser schmiegt sich gern an sie und der kleine Marienkäfer fliegt von seiner Hand davon.
Im Evangelium hat Pfarrer Stern eigens Bibelstellen ausgewählt, in denen die Mütterlichkeit Gottes zum Ausdruck gebracht wird. „Diese Stellen werden eher selten gelesen“, berichtet Stern.
Zum Thema seiner Predigt ist der Pfarrer vom Familiengottesteam aufgefordert worden, eine besondere Quizfrage zu stellen. Und diese Frage geht so: „Wer ist das? Diese Person stillt das Baby und wechselt die Windeln; ist gleichzeitig Krankenschwester für kranke Männer und Kinder; ist in der Familie für das Kochen, Einkaufen, Putzen und Wäsche waschen zuständig und ist außerdem noch Hausaufgabenhilfe und Fahrerin zu Vereinen und Freunden.“ Bei der Suche nach einer Antwort geht Pfarrer Stern zu den Gemeindemitgliedern in den Bänken und ein Junge weiß natürlich die Antwort: Diese Person ist die Mutter.
Pfarrer Stern erklärte die Charaktereigenschaft „Mütterlichkeit“ und dass diese Eigenschaft jeder Mensch haben kann. In der Bibel ist die Gottesmutter Maria das Beispiel für Mütterlichkeit, erklärte er abschließend.
In den Fürbitten erinnerten die Lektorinnen an die Natur mit dem Frühling draußen und wie Erwachsene und Kinder die kleinen Wunder darin auch sehen und bestaunen können.
Am Ende der Feier spendete Pfarrer Stern den Wettersegen mit dem Wetterkreuz. Dies ist ein besonderer liturgischer Gegenstand, der von ihm ausführlich erklärt wurde. Dann dankte er der Musikgruppe Horizont für die gelungene musikalische Gestaltung der Feier und dem Familiengottesdiensttema für die Vorbereitung. Die Gemeinde spendete Applaus – die Feier hat allen gut gefallen.





