Zeller Familienbad erhält noch zum Saisonstart eine PV-Anlage und eine Wärmepumpe.
Zumindest in der Vor- und Nachsaison ist das Zeller Familienbad bekannt für recht frische Wassertemperaturen. Damit ist nun bald Schluss. Der Gemeinderat hat am Montag die Aufträge für eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpe vergeben. Die Anlage soll noch bis zum Saisonstart Mitte Mai in Betrieb gehen.
Alte Anlage ist defekt
„Die alte Absorberanlage zum Beheizen des Wassers ist veraltet und zuletzt ganz ausgefallen“, informierte Stadtbaumeister Tobias Hoffmann im Gemeinderat. Die Prüfung habe ergeben, dass als Ersatz eine Wärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage die wirtschaftlichste Lösung sei. Letztere liefert den Strom für das Warmwasser und auch für die Umwälzpumpen. Die PV-Anlage wird auf die komplette Dachfläche des Umkleidegebäudes und auch des Technikgebäudes installiert und hat eine Größe von knapp 100 kWp.
Drei Firmen haben sich an der Ausschreibung beteiligt. Günstigste Bieterin war die Firma Huber Gebäudetechnik aus Hohberg mit 95.965 Euro für die PV-Anlage und 45.538 Euro für die Wärmepumpe. Der Gemeinderat vergab die Aufträge für beide Komponenten mit einem einstimmigen Beschluss.
30 Prozent Zuschuss
Für die Investition erhält die Stadt Zell Fördergelder für Tourismus-Infrastruktureinrichtungen (TIP) in Höhe von 30 Prozent auf die Gesamtkosten.
Die Demontage der alten Anlage erfolgt durch das Schwimmbadpersonal, die Montage der PV-Anlage solle zeitnah erfolgen. Stadtbaumeister Hoffmann stellte in Aussicht, dass die Anlage noch bis zum Saisonstart Mitte Mai in Betrieb gehen werde. Dann könne man künftig Strom und warmes Wasser selbst erzeugen und habe zusätzliche Einspareffekte.




