Was bedeutet Vergeben – und wie kann es gelingen? Mit diesen Fragen setzten sich Teilnehmer von Exerzitien im Alltag in Zell auseinander.
In der Fastenzeit hat Pater Irenäus Wojtko OFMConv aus dem Kloster Zell a. H. Exerzitien im Alltag zum Thema „Vergeben“ angeboten. Insgesamt 17 Teilnehmer waren vier Wochen gemeinsam unterwegs, um ihre Beziehung zu Gott und zueinander zu erneuern und zu vertiefen. Neben der Gruppenarbeit, die einmal pro Woche stattfand, erhielten die Teilnehmer Unterlagen für ihre eigene Arbeit in der übrigen Woche.
Viele wertvolle Denkanstöße und konkrete Schritte auf dem Weg der Vergebung waren eine Hilfe, um die Haltung des Vergebens im eigenen Leben einzuüben, zum Beispiel: Wie reagieren wir auf Verletzungen, die Menschen einander zufügen?
Schwamm drüber, runterschlucken, depressiv werden, zurückschlagen, Rachegefühle pflegen oder aggressiv werden? Vergeben? Aber wie, wenn die Wunden noch offen sind und weiter schmerzen? Pater Irenäus verstand es, den Teilnehmern Gottes Wege und Gedanken zu diesem Thema anschaulich darzulegen.
Am 24. März feierten die Teilnehmer den Abschluss dieser intensiven Zeit in der Wallfahrtskirche mit einer Eucharistiefeier, in der Gottes Vergebung und seine Liebe zu den Menschen im Mittelpunkt standen. Im Gottesdienst wurden die selbst geschmückten Kreuze gesegnet und die selbst geschriebenen Fürbitten vor Gott gebracht.





