Jetzt kann die Fasend kommen. Trotz Regen und Sturm zog am gestrigen Schmutzigen Donnerstag ein bunter Zug von Kindern und deren Eltern, Jungmusiker und Narrenräten durch das Zeller Städtle, um die Fasend auszurufen.
Gut ausgestattet mit Regenschirmen und wetterfesten Kostümen versammelte sich die Narrenschar beim Narrenbrunnen. „Das Fasendusrufe isch bi uns uralte Tradition“, verkündete Zunftmeister Clemens Halter wortgewaltig und läutetet wild mit seiner goldenen Narrenschelle. Und schon startete der Umzug durch das Zeller Städtle, zur Wallfahrtskirche und weiter bis zum Seniorenzentrum St. Gallus. Auch dort verkündeten die Fasendausrufer: »Egal ob groß oder klei, jetzt geht sie richtig los, die Narretei!«
Zum Abschluss ging es ins Trockene in das ehemalige Gasthaus „Adler“, wo die Narrenzunft über die Fasend eine „Zunftstube“ eingerichtet hat. Dort erhielten alle Kinder zur Belohnung fürs Mitmachen ein Fanta und eine Brezel. Das schallende „Hoorig isch die Katz!“ war gestern nicht zu überhören. Jetzt sind sie da, die hohen Narrenfeiertage!





