Bewirtschaftungsplan für den Stadtwald sorgt im Zeller Gemeinderat für zufriedene Gesichter.
Die Bewirtschaftungspläne für den Stadtwald der Jahre 2025 und 2026 standen auf der Tagesordnung des Zeller Gemeinderats. Beide sorgten im Gremium für zufriedene Gesichter. Im Jahr 2025 konnte der Gewinn gegenüber der Planung mehr als verdoppelt werden. Auch die Aussicht auf 2026 ist gut. Vor allem der kräftig gestiegene Holzpreis sorgt für ein wesentlich verbessertes Ergebnis. „Der Wald funktioniert nach wie vor als Sparkässle“, merkte Gemeinderätin Sybille Nock am Ende der Aussprache an.
Das Jahr 2025 verlief planmäßig
Therese Palm, Leiterin des Forstbezirks Offenburg beim Amt für Waldwirtschaft, stellte gemeinsam mit Ratsmitglied und Förster Klaus Pfundstein den Stadtwald in Zahlen vor. Das Jahr 2025 sei planmäßig verlaufen. Weder Sturm noch Schneebruch haben zu Schäden geführt. Insgesamt wurden 8225 Festmeter Holz geerntet. Davon entfielen 7180 Festmeter auf planmäßige Nutzung, 1045 Festmeter auf zufällige Nutzung.
Der kräftig gestiegene Holzpreis hat für Einnahmen von 452.667 Euro gesorgt. Diesen standen Ausgaben in Höhe von 215.258 Euro gegenüber. Dies führte zu einem Ergebnis von 281.083 Euro. Im Plan war zunächst mit 100.000 Euro kalkuliert worden. Abzüglich der Beiträge für die Versorgungskasse fließen 237.409 Euro in die Stadtkasse.
„Dieses Geld bleibt in voller Höhe im Haushalt der Stadt Zell“, zeigte sich Bürgermeister Günter Pfundstein über das deutlich verbesserte Ergebnis zufrieden. Gleichzeitig dankte er allen Verantwortlichen für ihre gute Arbeit. „Unser Wald steht gut da“, bestätigte das Stadtoberhaupt.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.




