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Zell am Harmersbach | 8.12.2025

Nikolausmarkt mit Neuigkeiten

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Auf dem Weg zum Nikolaus: Sowohl im Pulk vor der Bühne als auch auf dem Weg hinauf ging es gesittet, brav und wohlgeordnet zu. Foto: Inka Kleinke-Bialy
von Inka Kleinke-Bialy

Viel Publikum erlebte Vorweihnachtsfeeling, ein umfangreiches Begleitprogramm und gute Laune trotz Regenschauern.

Andreas Alst strahlte. „Trotz des wechsel-haften Wetters haben wir erstaunlich viele Besucher – wo immer man hinschaut“, zog er um 16 Uhr ein sehr zufriedenes Zwischenfazit zum samstäglichen Nikolausmarkt im „Tannenbaumstädtle“. Das leuchtete stimmungsvoll, allen Regenschauern zum Trotz.

Es war das erste Mal, dass er, der neue Mann im Stadtmarketing, den Markt organisiert hat. 33 lokale wie regionale Standbetreiber bestückten diesen. Rund zehn Stände lockten mit kulinarischen Angeboten, deren köstliche Düfte für auch olefaktorisches Vorweihnachtsflair sorgten. Die übrigen Stände boten Kunsthandwerk diverser Art und damit jede Menge für´s Auge. Überdies stand ein Fotoshooting vor weihnachtlicher Kulisse zur Verfügung, und im Foyer des Storchenturmmuseums betrieben dessen Freunde ein Café mit reichhaltiger Kuchentheke.

Nicht nur Andreas Alst war bei dem Event am vergangenen Samstag „neu“: Erstmals gab es einen weihnachtlichen Rätselweg für Kinder. Der entstand mit dem Ziel, zwischen dem Nikolausgeschehen auf dem Kanzleiplatz und dem „Weihnachtshirsch“ beim Hirschturm am Ende der Turmstraße eine Verbindung zu schaffen – und damit Publikumsfluss. Die beiden Örtlichkeiten liegen zwar nicht weit auseinander, „aber die Lücke dazwischen war mir einfach zu groß“, so der Marktverantwortliche.

Neu: Rätselstationen

Der „Weihnachtshirsch“ ist ein kleines, liebevoll geschmücktes Veranstaltungsareal, das von dem seit einem Jahr bestehenden Verein „Groß für Klein“ betreut wird. Der Rätselweg entstand in einer Kooperation zwischen eben diesem Verein und der Stadt. Neun zwischen Kanzleiplatz und Turmstraße platzierte Stationen erzählten kleine Geschichten rund um den Zeller Nikolaus, zu denen es jeweils eine Frage zu beantworten galt.

Start war der Stand des örtlichen Handels- und Gewerbevereins (HGV), auf die fertig ausgefüllten Fragebögen wartete ein Briefkasten beim „Weihnachtshirsch“. Unter allen fehlerfreien Einwürfen werden drei Preise ausgelost: eine Taschenlampenführung im Storchenturm, eine Kinder-Stadtführung und ein Kinder-Wanderrucksack von „Schwarzwald-Anni“.

Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm begleitete die breitgefächerten Möglichkeiten zum Kaufen und Schmausen. Traditionell eröffnet worden war der Nikolausmarkt mit einem Ständchen vom Storchenturm, die „Turmbläser“ stellte wie üblich die Stadtkapelle. Ebenfalls hoch her ging es dann um 14 Uhr, als Nikolaus und Knecht Ruprecht die überdachte Veranstaltungsbühne betraten.

Gleich auf die Bühne

Durch einen Treppenauf- und abgang wurde die Menschenmasse problemlos gesteuert. „Ich bin der Nikolaus“ respektive „ich bin der Knecht Ruprecht“ stellten die beiden Akteure sich vor, „und wer bist du?“ Ebenso herzlich wie respektvoll begrüßten sie das jeweilige Kind daraufhin mit dessen Namen, gingen einfühlsam auf die unterschiedlichen Charaktere und Altersklassen ein. Man sah und spürte die Freude, auf beiden Seiten.
Rund 300 schokoladige Weihnachtsmänner gelangten auf diese Weise in junge Menschenhände und -seelen. Als Nikolaushelfer zum raschen Anreichen der süßen Gaben stand Paul Lehmann mit auf der Bühne. Er ist der Vorsitzende des HGV, der die Süßigkeiten spendet. Und auch er freute sich. Denn im Unterschied zu den Vorjahren zogen der Nikolaus und sein Knecht heuer vor ihrem Bühnenauftritt nicht erst durch das Städtle.
„Sonst immer sind die Kinder durch die Straßen gelaufen, um die beiden zu sehen“, erzählte Lehmann, „diesmal aber standen alle direkt vor der Bühne.“ Das erhöhe die Spannung bei den Kindern, meinte er. Zudem blieben die Leute dieses Mal nach der Bescherung vor der Bühne stehen, statt gleich wegzulaufen. „Das ist schön“, betonte er mit Blick auf die sich daraus ergebende Atmosphäre.

Krümel und Weihnachtskiste

Für Atmosphäre sorgten auch die vielen weiteren Programmpunkte wie beispielsweise eine Buchlesung von Matthias Demmel, Leiter des Zeller Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums „SBBZ lernen“. Pünktlich ging es in der heimeligen aber recht leeren Bildsteinstube los.

Dann aber trafen immer weitere Zuhörer ein, so dass alle Plätze schließlich besetzt waren. Einige Male musste der Pädagoge daher von vorn erklären, dass er zunächst aus dem Bilderbuch „Krümel und die Weihnachtskiste“ (Esslinger Verlag) vorlesen werde, doch wie üblich nahm er das Leben und dessen Überraschungen mit gelassenem Humor. Zum Schluss stimmte er die Saiten seiner Mandoline an, für ein gemeinsam gesungenes Weihnachtslied.

Adventszirkus-AG glänzte

Ein solches, in allerdings heiter-schriller Form, erklang auch zu Beginn der Aufführung der Adventszirkus AG des SBBZ. Die fünf – mit viel Applaus und Jubelrufen bedachten – Jungs glänzten als Jongleure, Balancekünstler, Feuerspucker (natürlich kindermundfreundlich, wobei Bärlappsamen zum Einsatz kamen) sowie als Artisten auf Nagelbrett und Scherben.

Nicht fehlen durften Musicacts, die vom Mittag bis in den späten Abend für Klang und gute Laune sorgten. Dafür verantwortlich waren der Zeller Mandolinenverein, die Stadtkapelle, die Zeller Band PAN, Attila Reißmann, Tom Wellershaus sowie das Trio Rhythm and Soul.

 

Foto: Inka Kleinke-Bialy
Mit weihnachtlichen Weisen stimmte der Mandolinenverein seine Zuhörer um die Mittagszeit ein.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Gespannt lauschten die Kinder Mathias Demmel und seiner versierten Vorlesekunst.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Einfühlsam und ohne Hast gingen Nikolaus und Knecht Ruprecht auf jedes der vielen Kinder ein.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Waren mit viel Einsatz bei der Sache: Die grandiosen Jungs der Adventszirkus-AG des SBBZ Lernen.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
„Alles lief glatt“: Andreas Alst war erstmals Organisator des Zeller Nikolausmarkts.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Heimelig geschmückt und beleuchtet: Das vom Verein “Groß für Klein“ betreute „Weihnachtshirsch“-Veranstaltungsareal beim Hirschturm. Hierhin führte der neue Weihnachtsrätselweg. Große Schirme boten Schutz vor dem Regen.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Die Jugendabteilung der Stadtkapelle hatte Glück, sie wurde von keinem Regenschauer erwischt.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Was täuschend echt nach liebevoll dekorierten Desserts zum Ausschlecken aussah, waren: Kerzen mit Duft.

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Nikolausmarkt Zell am Harmersbach

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