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Zell am Harmersbach | 28.10.2024

Mit Handarbeiten Hoffnung spenden

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Am Samstag kamen viele interessierte Besucher in das Pfarrheim, um aus dem großen Angebot das Passende für sich herauszusuchen. Bei den kundenfreundlichen Preisen darf es auch gern ein Teil mehr sein. Foto: Gisela Albrecht
von Gisela Albrecht

Der Missionsbasar 2024 hat wieder zahlreiche Besucher angelockt, die mit dem Kauf von Handarbeiten und fair gehandelten Produkten Gutes tun konnten. Auch der Kuchenverkauf wurde gut angenommen.

Das gibt es nur auf dem Missionsbasar: Cäcilia Schnaiter erntet die Früchte vom Maulbeerbaum auf dem Kirchplatz, kocht daraus einen leckeren Maulbeergelee und verkauft diesen in hübschen Gläsern auf dem Basar. Über die seltene Frucht der Maulbeere als Gelee haben sich viele Be-sucher gewundert und gerne ein Glas zum Probieren mitgenommen. Auch die Feigen vom großen Feigenbaum im Bibelgarten wurde von Cäcilia Schnaiter zu Gelee verarbeitet. Die Handarbeiten und Dekoartikel fanden ebenfalls schnell interessierte Käufer. Das Besondere am Missionsbasar sind die mit viel Liebe zum Detail gefertigten Arbeiten und die kundenfreundlichen Preise.

Einblicke in geförderte Projekte

Auf einer Stellwand gab es Informationen zu den Projekten, die mit dem Erlös des Basars im letzten Jahr finanziell unterstützt wurden: Action Medeor hat eine Urkunde geschickt. Die Kapuziner der Kapuzinermission in Albanien haben ein Dankesschreiben mit Fotos übermittelt. Bruder Jeremias, der vielen Zeller Gemeindemitgliedern noch als Pfarrer von Zell in Erinnerung ist, berichtet darin von Familien, die vor allem im ländlich geprägten Albanien von großer Armut betroffen sind. Auch mit Geld der Handarbeitsgruppe konnte er einen Geländewagen anschaffen, um in die entlegenen Gebiete zu kommen. Er schildert konkrete Fälle von Familien, die unverschuldet in Not geraten sind und die er mit seinen Mitbrüdern unterstützt. Auch die Mission der Franziskaner- Minoriten hat ein Dankesschreiben geschickt und über ihre Projekte informiert.

Hoffnung spenden

Der Weltmissionssonntag steht unter dem Motto: Meine Hoffnung, sie gilt dir. Die Organisation Missio hilft mit Partnern, Ordensleuten in Afrika, Asien und Ozeanien, wo die Not am größten ist. Sie alle sind Teil des weltweiten Netzwerkes der katholischen Kirche.

Hilfe für Pazifikinseln

Der Gottesdienst am Sonntagmorgen wurde von Edith Faißt und Cäcilia Schnaiter der Handarbeitsrunde thematisch mitgestaltet. Der Weltmissionssonntag 2024 nimmt besonders die Menschen der pazifischen Inseln in den Blick. Die Frauen dort werden benachteiligt: Sie haben keine Teilhabe an den Entscheidungen, die ihre Gemeinschaft betreffen. Sie sind oft Opfer von Gewalt. Der Klimawandel vernichtet ihre Lebensgrundlage.

Pfarrer Gerner berichtet in seiner Predigt von einer Insel im Pazifik, die vom steigenden Meeresspiegel bedroht wird. Das Salzwasser zerstört die Nutzpflanzen und das Trinkwasser; den Menschen wird damit die Lebensgrundlage entzogen. „Die Menschen müssen mit ansehen, wie ihre Heimat im Meer versinkt“, erklärte Gerner. Ordensschwester Ursula Mukowa leistet Hilfe auf der Insel, indem sie Orte findet, an denen die Familien sicher leben können. Mit großem Engagement pflanzt sie Mangroven, um die Fluten zu brechen und die Ufer zu stabilisieren. Seit 2007 hat sie mit vielen Helfern 18.000 Mangrovensetzlinge gepflanzt. Sie setzt damit das Motto des Missionssonntags in konkrete Taten um: Meine Hoffnung, sie gilt dir. Obwohl es langfristig keine Hoffnung für die bedrohte Insel gibt, entmutigt sie die Situation nicht und sie gibt nicht auf.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Gerner den Frauen der Missionshandarbeitsrunde für ihr Engagement. Mit dem Erlös ihrer Handarbeiten können sie viel Gutes tun.

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Missionsbasar Zell am Harmersbach

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