Freundschaftliches Treffen mit Landrat Scherer

Erster Gemeindebesuch nach seiner Wiederwahl führte den Landrat nach Zell

Am Montag besuchte Landrat Frank Scherer die Stadt Zell am Harmersbach. Zum Besuchsprogramm gehörten eine Aussprache mit Bürgermeister Pfundstein, den Fraktionsvorsitzenden und Ortsvorstehern, eine Bürgersprechstunde und ein abschließendes Vesper im »Fürstenberger Hof«. Im Rathaussaal trug sich der Ehrengast in das »Goldene Buch« der Stadt Zell ein.

Im Jahr 2008, nach seiner Wahl zum Landrat des Ortenaukreises, besuchte Frank Scherer als erste Gemeinde die Stadt Zell a. H. Nun, nach seiner Wiederwahl vor zwei Wochen, wurde der Stadt Zell erneut diese Ehre zuteil. Mit einem Laugengebäck gratulierte Bürgermeister Günter Pfundstein dem »neuen und alten« Landrat zu seiner Wiederwahl. Das Gebäck trug die Form einer »69« als Anlehnung an die Stimmenzahl, die Frank Scherer erhalten hat. Man konnte daraus gleichzeitig ein »OG« für den Ortenaukreis ablesen. Der Eintrag ins »Goldene Buch« der Stadt Zell im Rathaussaal rundete das herzliche Willkommen für Frank Scherer ab.

Kommunalpolitische Themen erörtert

Bei der internen Runde im Zeller Rathaus mit dem Bürgermeister, den Fraktionssprechern und den drei Ortsvorstehern ging es zuvor um aktuelle, kommunalpolitische Themen, bei denen es direkte Berührungspunkte zwischen dem Kreis und der Stadt gibt: den Finanzen und der Kreisumlage, dem Breitbandausbau, die Aufnahme von Flüchtlingen, der Schülerbeförderung oder der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.

Darüber hinaus stellten Bürgermeister Pfundstein und die Gemeinderäte dem Landrat die bevorstehenden Zeller Großprojekte vor: die Rathaussanierung, die Sanierung der L94 und die Sanierung des Keramikrundofens. Von letzterem Projekt konnte sich Scherer bei einer Begehung direkt ein Bild vor Ort machen.

»Dieses Projekt ist eine Riesenchance für unsere Innenstadt«, betonte Bürgermeister Pfundstein beim Rundgang durch das Industriedenkmal und informierte, dass die Stadt Zell hier rund 2,5 Millionen Euro investiert. Gleichzeitig bedauerte er, dass der Rundofen nicht als »Leader«-Projekt anerkannt worden ist. Allerdings werden 700.000 Euro Stadtsanierungsmittel vom Land nach Zell a. H. fließen. Inzwischen haben sich vier Planungsbüros an einem beschränkten Architekten-Wettbewerb beteiligt. Am 19. Oktober tagt das Preisgericht, bestehend aus dem Zeller Gemeinderat.

Eine reizvolle Aufgabe

Als weiteres wichtiges Projekt berichtete Bürgermeister Pfundstein über die Ansiedlung eines DM-Marktes, dessen Eröffnung für das Jahr 2018 geplant ist. »Unser Bürgermeister gibt Vollgas«, fügte CDU-Fraktionsvorsitzender Hannes Grafmüller an. Pfundstein selbst lobte die konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit den drei Ortsvorstehern. »Kommunalpolitik ist in der Regel Sachpolitik mit wechselnden Mehrheiten und man ist ganz nah dran an den Bürgern«, bestätigte Landrat Frank Scherer. Deshalb habe auch er sich für diese »reizvolle Aufgabe« entschieden.

Vier Bürger hatten die Gelegenheit genutzt, und sich für die Bürgersprechstunde mit Landrat Frank Scherer angemeldet. Den Abschluss des Gemeindebesuchs bildete danach ein Vesper in der Stube des Heimatmuseums »Fürstenberger Hof«, an der neben dem Bürgermeister und den Ortsvorstehern nochmals die Fraktionssprecher teilnahmen. Das freundschaftliche Klima des Tages wird sicherlich positiv auf die weitere Zusammenarbeit ausstrahlen.

 

 

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