Im neu zu erschließenden Gewerbegebiet „Wittum“ droht den zwei vorgefundenen Zauneidechsen Gefahr aus der Luft. Jüngst besetzte zum Schrecken des Hausherrn ein Storch die Überdachung der Sirene auf dem Rathausdach.
Da um diese Jahreszeit die beiden gesichteten Zauneidechsen erst richtig aktiv werden, ist für ihren Schutz Eile geboten, nicht nur vor Ketten und Rädern der schweren Baufahrzeuge, sondern auch vor den klappernden Schnäbeln der Luftnomaden.
Flugs wurde ein kleinerer Bagger auf das Gelände beordert, um mit Gefühl und der gebotenen Sorgfalt den quirligen Vierbeinern ein sicheres Zuhause auszuheben. Wie rührig die Gemeinde sich um ihre jüngsten Schutzbefohlenen kümmert, kann jeder am späten Mittwochnachmittag ab 16 Uhr besichtigen. Um die womöglich schon eingezogenen Zauneidechsen nicht zu sehr zu erschrecken, werden Mitarbeiter des Bauhofs interessierte Besucher in kleinen Gruppen zum „Zauneidechsen-Hotel“ führen. Um deren dauerhaftes Wohnen zu sichern, dürfen auch Patenschaften gezeichnet werden. Es besteht Hoffnung, dass die wechselwarmen Mini-Echsen hier auch ihren sicheren Unterschlupf dankbar annehmen.





