Dank der fleißigen Kuchenbäcker und ihren Helfern fließt eine Spende in Höhe von 3.320,20 Euro für die Hilfsorganisation »German Doctors«. So hat der Kuchenverkauf des Missionskreises nicht nur in vielen Familien für einen genussreichen Sonntag geführt, sondern lindert auch die Not der Menschen, die in einem Slum in Nairobi leben.
»Wir dürfen Afrika nicht vergessen«, so die Worte von Dr. Niederberger. Sie wird das Geld für die Projekte der »German Doctors« in Kenia weiterleiten. Die Hilfsorganisation betreibt im Slum von Mathare in Nairobi vier Ambulanzen mit den Schwerpunkten Tuberkulose, Aids und Ernährung. Dort gibt es auch Essen. Speziell unterernährte Säuglinge und Kinder werden versorgt, mit kalorienreicher Erdnusspaste.
Um die etwa 400 Patienten pro Tag kümmern sich fünf bis sechs Ärzte aus Deutschland sowie einheimische Mitarbeiter. Sie arbeiten unentgeltlich, ihre Einsätze dauern von einem Monat bis zu einem Jahr. Die Ärzte bilden außerdem die Mitarbeiter weiter.
Dass Kenia, das Land der Gegensätze und reicher Kultur, Dr. Niederberger besonders am Herzen liegt, merkt man im Gespräch mit ihr schnell. Sie war dort selbst im
Einsatz und hat persönliche Verbindungen in dieses Land.
Die Lebensmittel-Preise haben sich verdoppelt. Heuschrecken bedrohen seit drei Jahren die Ernte und vernichten ganze Felder, was Hunger und Elend bedeutet. Hinzu kommt Dürre. Zu wissen, dass das Geld sicher ankommt, gibt dem Missionskreis ein gutes Gefühl.
Es war ein informativer Abend, den das Team des Missionskreises mit Dr. Niederberger beim Essen im Hotel Bären verbrachte. Es sagt der Ärztin herzlichen Dank für die persönlichen Eindrücke und allen, die den Kuchenverkauf unterstützt haben Danke für die großzügigigen Geldspenden: »Wir haben sie gerne weitergegeben.«