Mit der Kamera nah dran an zauberhaften Frühlingsboten

Die Schönheit liegt im Detail. Diese Binsenweisheit ist auch Robert Schwendemann bekannt. Mit Kamera und Makro-Objektiv bewaffnet, hat er wunderschöne Fotos von Traubenhyazinthe, Mandelblüte und Vergissmeinnicht geschossen.

Wobei: Die martialische Wortwahl kommt den Motiven nicht zupass. Reden wir lieber von abgelichtet, denn das ist es, was ein Fotograf dem Wortsinn nach ja tut: Malen mit Licht.

Traubenhyazinthen heißen botanisch Muscari und gehören überraschenderweise zur Familie der Spargelgewächse. Vom Verzehr sollte man dennoch dringend absehen. Die Pflanze kann vor allem für Kleinkinder und Haustiere gefährlich werden.

Der Mandelbaum, Prunus dulcis, zählt zu den besonders liebreizenden Frühlingsboten. Er wird schon seit Jahrtausenden kultiviert. Leider unerreichbar in diesem Jahr ist ein Ausflug zur Mandelblüte an der Südlichen Weinstraße in der Pfalz. Es wäre der ultimative Frühlingskick gewesen.

Mit jeder Menge Emotion ist das Vergissmeinnicht (Myosotis) aufgeladen. »Vergiss mein nicht« ist ein Wunsch, der hoffentlich in Zeiten des Kontaktverbots in Erfüllung geht. Verwechseln sollte man es nicht mit namensverwandten Gedenkemein (Omphalodes). Während erstes als zweijährige Pflanze lebt, ist das Gedenkemein eine mehrjährige Staude. Gemeinsam haben sie die zarten blauen Blüten und die Zugehörigkeit zur Familie der Raublattgewächse

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