Die Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH hat an ihrem Standort in Nordrach Abläufe neu strukturiert und Prozesse angepasst. Dabei fielen zehn Arbeitsplätze weg. Die Geschäftsführung betont, die Maßnahmen seien notwendig, um die Unternehmensgruppe für die Zukunft zu stärken.
Nach in Nordrach kursierenden Gerüchten über mögliche Veränderungen bei der Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH hat das Unternehmen Stellung genommen. Gegenüber unserer Zeitung erklärte die Geschäftsführung, vertreten durch Dr. Karsten Schaumann:
„Bei der Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH in Nordrach haben wir Optimierungsmaßnahmen vorgenommen, was zum Wegfall von zehn Arbeitsplätzen geführt hat. Bei diesen Maßnahmen ging es um die Optimierung von Abläufen, die teilweise Umverteilung von Aufgaben und den Abbau von Überkapazitäten. Auch in den tschechischen Werken und im brasilianischen Werk haben wir Optimierungsmaßnahmen vorgenommen, was dort ebenfalls zum Wegfall von einigen Arbeitsplätzen geführt hat. Diese Maßnahmen sind uns nicht leichtgefallen. Aber sie dienen letztlich all denen, die im Unternehmen verbleiben. Es ist die Aufgabe der Geschäftsführung, das Unternehmen und die gesamte Unternehmensgruppe in Anbetracht der weltwirtschaftlichen Gesamtsituation für die Zukunft zu wappnen.
Der Wirtschaftsstandort in Deutschland steht seit längerem vor erheblichen Herausforderungen, die Veränderungen und Einschränkungen erfordern. Deutschland ist im internationalen Vergleich ein Standort mit einer sehr hohen Kostenstruktur: hohe Energiepreise, nach wie vor stark ausgeprägte Regulierung mit ausufernder Bürokratie als Folge sowie hohe Lohn- und Lohnnebenkosten. Ohne die notwendigen politischen Reformen wird der Industriestandort Deutschland weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Hinzu kommen Krisenherde in anderen Teilen der Welt, die ebenfalls Auswirkungen auf fast alle Unternehmen in Deutschland haben, die ins Ausland exportieren. Alles hat sich stark verändert und die Karten werden aktuell neu gemischt. Deshalb müssen wir in der Junker-Gruppe erfolgreich gegensteuern, indem wir unsere Prozesse und Abläufe effizienter gestalten, Innovationen weiter vorantreiben, unsere Kosten möglichst senken und unsere Organisationsstruktur an veränderte Gegebenheiten anpassen.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





