In seiner Neujahrsansprache zeichnet Bürgermeister Jonas Breig ein Bild von insgesamt sehr herausfordernden Zeiten und blickt dennoch entschlossen und mit Zuversicht in die Zukunft.
Der Neujahrsempfang ist das herausragende gesellschaftliche Ereignis in der Gemeinde zum Start ins neue Jahr. Am Freitagabend konnte Bürgermeister Jonas Breig viele Ehrengäste und zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Sport- und Festhalle willkommen heißen. In seiner Neujahrsansprache zeichnete das Gemeindeoberhaupt ein Bild von insgesamt sehr herausfordernden Zeiten und blickte dennoch entschlossen und mit Zuversicht in die Zukunft.
Gleichzeitig bildete der Neujahrsempfang den würdigen Rahmen für die Ehrung von verdienten Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Für den schwungvollen musikalischen Rahmen sorgte in diesem Jahr der Musikverein Prinzbach-Schönberg unter der Leitung von Drigent Stefan Griesbaum. Der abschließende Sektempfang bot genügend Zeit für Gespräche, Begegnungen und für einen guten Austausch.
Biberach lebt vom Miteinander
Bürgermeister Jonas Breig konnte zahlreiche Ehrengäste sowie Vertreterinnen und Vertreter aus allen gesellschaftlichen Bereichen begrüßen. „Ihre Anwesenheit zeigt: Biberach lebt vom Miteinander – vom Austausch, vom Engagement und von der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen“, rief Bürgermeister Breig den Gästen in der vollbesetzten Turn- und Festhalle zu.
In der ersten Reihe hatten Staatssekretär Volker Schebesta, Ehrenbürger und Bürgermeister a. D. Wolfgang Bösinger mit seiner Frau Ingeborg, Bürgermeister a. D. Hans-Peter Heizmann, Vereinssprecher Richard Kammerer sowie Karin Beck und die Familie von Ortsvorsteher a. D. Klaus Beck Platz genommen. Außerdem konnte Jonas Breig seinen neuen Steinacher Amtskollegen Benedikt Eisele, Ortsvorsteherin Matilda Schmidt, die beiden Ortsvorsteher a.D. Alois Wussler und Klaus Beck, Ortsvorsteher vom Schönberg Ludwig Kopf, Pfarrer Bonaventura Gerner und Schulleiterin Alexandera Maginot namentlich begrüßen.
„Freiheit gelingt nur durch Verantwortung“
Als Leitgedanken für seine Neujahrsansprache hatte sich Bürgermeister Breig den Grundsatz „Wir sind Biberach“ aus dem Leitbild der Gemeinde ausgewählt, das im Rahmen des Lokale-Agenda-Prozesses entstanden ist. „Gemeinde, das sind nicht die da oben. Gemeinde, das sind wir“, betonte Breig. Die Gemeinde lebe davon, dass sich Menschen einbringen, mitgestalten und Verantwortung übernehmen.
„Genau das zeichnet Biberach aus“, bezog Bürgermeister Breig Position: „Gemeinsamkeit. Sich gegenseitig helfen. Einander akzeptieren und ernst nehmen. Und auch die Bereitschaft, Andersdenkende auszuhalten.“
Das Gemeinwesen befinde sich ständig im Wandel und damit müsse man verantwortungsbewusst umgehen. „Es geht um Perspektivenwechsel“, erklärte Jonas Breig und forderte: „Vom Ich zum Du. Vom Du zum Wir.“ Eine lebendige Gemeinde brauche Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Freiheit nicht nur einfordern, sondern auch Verantwortung übernehmen. „Freiheit gelingt nur durch Verantwortung“, zeigte sich Jonas Breig überzeugt.
Damit verbunden sei das Thema Bürokratie, das zumindest teilweise selbstgeschaffen sei. Breig forderte mehr Blick auf das Allgemeinwohl als auf Einzelinteressen und wünschte sich „Weniger Ich – mehr Wir“. Wenn das Gelinge, dann bleibe Biberach das, was es ist – eine lebendige, solidarische und starke Gemeinde. „Oder kurz gesagt: Wir sind Biberach!“, rief Jonas Breig den Gästen beim Neujahrsempfang zu.
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