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Biberach, Offenburg | 26.04.2021

Insektenparadies an der B33

Ortenaukreis lässt Verkehrsinseln, Straßenbankette und Rast plätze aufblühen – Straßenmeisterei Haslach hat am Rastplatz zwischen Biberach und Gengenbach kräftig angepackt

Foto:
Das rustikale Insektenhotel auf dem Parkplatz an der B33 zwischen Biberach und Gengenbach sieht nicht nur super aus, sondern ist auch eine wichtige Insektenschutzmaßnahme. Foto: Landratsamt
von Schwarzwälder Post

Um angesichts des Rückgangs heimischer Insekten einen Beitrag zur Artenvielfalt und Biodiversität zu leisten, setzt das Straßenbauamt des Ortenaukreises seit vielen Jahren auf eine ökologische Pflege und Anlage der vom Kreis betreuten Grün flächen.

Der Rastplatz an der B33 bei Biberach wurde naturnah aufge wertet.
Die angelegten Benjes- oder auch Totholzhecken, die etwa einen wichtigen Lebensraum für Insekten, Igel oder Vögel darstellen, sind ein weiterer Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Bereits seit 2007 werden alle neu angelegten Straßenbankette mit zertifiziertem Regiosaatgut angesät, auch mehrere Rast- und Parkplätze sowie Verkehrsinseln wurden zum Insektenparadies umgewandelt. Zum einen versorgen die naturnahen Blühflächen die Wildbienen und Schmetterlinge mit ausreichend Nahrung, zum anderen werten sie die Landschaft ganz nebenbei durch ihre schöne Blütenpracht auf.

»Nachdem wir bereits in 2019 beim Wettbewerb ›Blühende Verkehrsinseln‹ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg punkten konnten, haben wir diesen erneut zum Anlass genommen, um einen großflächigen Rastplatz ökologisch umzugestalten«, erklärt Simone Basler, stellvertretende Leiterin des Straßenbauamts.

Während der Kreis beim letzten Mal den Parkplatz Kugeleck bei Oberkirch-Nußbach neu angelegt habe, habe dieses Mal die Straßenmeisterei Haslach am Rastplatz an der Bundesstraße 33 zwischen Biberach und Gengenbach (Ostseite) kräftig angepackt. So wurde in Kooperation mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord eine Grünfläche von ganzen 900 Quadratmetern mit einem zertifiziertem Saatgut neu angesät sowie Kopf weiden-Stecklinge gepflanzt. »Die Kopfweide gehört zum alten Kulturgut des Kinzigtals und war von großer Bedeutung bei der Herstellung von Korbwaren«, erklärt die Expertin. Doch der Baum trage auch zur Artenerhaltung und Artenvielfalt bei, da in seinen Höhlen und Spalten viele höhlenbrütende Vogelarten, aber auch Insekten ein Zuhause finden.

Auch gebietsheimische, sogenannte autochthone Gehölze, die gut an die Umweltbedingungen und den Naturraum in unserer Region angepasst sind und von Bestäubern und nektarsammelnden Insekten genutzt werden, sowie die angelegten Benjes- oder auch Totholzhecken, die etwa einen wichtigen Lebensraum für Insekten, Igel oder Vögel darstellen, sind ein weiterer Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

»Das rustikale Insektenhotel auf dem Parkplatz sieht nicht nur super aus, sondern ist auch eine wichtige In sektenschutzmaßnahme«, so Basler. Es diene als Nisthilfe und Unterschlupf für Insekten, die einen großen Beitrag zur Bestäubung und Befruchtung von Blumen und Gehölzen leisten. Hier könne sich der Nachwuchs von Wildbienen, Wespen, aber etwa auch von Schmetterlingen in Ruhe entwickeln. Hinzu kommen Sandhaufen, die als weitere Nisthilfen und für das »Sandbad« von Vögeln dienen. Nicht zuletzt habe man Steinholz als Rückzugsort und Aufwärmplatz für Reptilien auf der Fläche verteilt.

»Wir sind gespannt auf das Urteil der Jury und sind zuversichtlich, dass wir mit diesen umfassenden, fachlich fundierten und optimal aufeinander abgestimmten Maßnahmen gut im Rennen liegen«, so Basler abschließend. Doch auch unabhängig vom Wettbewerb sei das neuangelegte Biotop ein Gewinn – sowohl für die Tier- und Pflanzenwelt, als auch für den Menschen.

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