Ein prall gefüllter Veranstaltungskalender

Weit über 100 gemeldete Events für das kommende Jahr, darunter vier Jubiläen

Über ein volles Haus am runden Tisch freuten sich am gestrigen Donnerstagabend Bürgermeisterin Daniela Paletta, Susanne Brückner von der Tourist-Information und Vereinssprecher Richard Kammerer. Die Verwaltung hatte zur Besprechung des Veranstaltungskalenders 2019 eingeladen.

Die große Beteiligung an dem Termin ist Ausdruck eines intakten Vereinslebens im Ort, das sich unter anderem in zahlreichen Festen und Veranstaltungen zeigt. Ob Musik, Sport, Blaulicht-Organisation, Kultur, Brauchtum oder Soziales – der Kalender 2019 ist wieder gut gefüllt und platzt in manchen Monaten sogar fast aus allen Nähten. Viel Arbeit also im Vorfeld der Besprechung für Susanne Brückner, die die Termine in übersichtlicher Reihenfolge in Tabellenform aufs Papier gebannt hatte.

20-, 25- und 50-jährige Jubiläen

Vier Vereinsjubiläen gibt es im nächsten Jahr in Biberach zu feiern. Den Reigen der Jubilare führen die Landfrauen Prinzbach-Schönberg an. Sie feiern am 20. Januar ihr 25-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsfeier für geladene Gäste im Landgasthaus »Zum Kreuz« in Prinzbach.

Mit einem Familiengottesdienst feiert die Kirchengemeinde am 30. Juni dann nicht nur das Pfarrfest, sondern auch 20 Jahre Öffentliche Bücherei. Hier sind ab 10 Uhr alle herzlich zum Mitfeiern eingeladen.

Die DJK Prinzbach 1969 e. V. hat sich einen Brückentag zum Feiern ausgesucht. Am 4. Oktober ist das Festbankett zum 50-Jährigen angesetzt. Die Veranstaltung findet im eigenen Clubheim statt.

Am 8. November begeht das THW seinen Festakt. Die Sport- und Festhalle wird Schauplatz für das Jubiläum »50 Jahre THW Biberach/Baden«.

Mehr als 100 Veran­staltungen gemeldet

Neben diesen Jubiläen stehen weit über 100 gemeldete Veranstaltungen, zumeist mit Traditionscharakter, im Terminkalender. Da gibt es die Seniorennachmittage des Altenwerks, die Vortragsabende des Bildungswerks, die kirchlichen Feste und die Feste der Vereine, die Termine an der Fasent, Wanderungen des Schwarzwaldvereins, Konzerte, Hocks, Sportveranstaltungen und Märkte. Auch die Tavernenabende wird es wieder geben und der frisch renovierte Narrenkeller hat immer am letzten Freitag im Monat für die gesamte Bevölkerung geöffnet.
Blutspender können sich jetzt schon den Donnerstag, 27. Juni, und den Freitag, 6. September 2019 vormerken. An diesen Terminen kommt der Blutspendedienst in den Ort.
Auch ein wichtiger politischer Termin steht im Kalender: Am Sonntag, 26. Mai 2019, findet die Europa- und Kommunalwahl 2019 statt.

Infos aus dem Rathaus

Nach dem »Tagesgeschäft« gab Bürgermeisterin Paletta bekannt, dass das Geld vom Einweihungsfest der neuen Ortsmitte nun eine Bestimmung gefunden hat. Der Spielplatz »Tannenweg« soll durch eine Vogelnest-Schaukel aufgewertet werden. Damit wurde der Wunsch zahlreicher Bürger nach Verbesserungen am Spielplatz erfüllt. Sie ist noch nicht geliefert, wird aber sobald wie möglich von den Bauhofmitarbeitern installiert. Auch ein Sonnensegel sorgt am »Tannenweg« seit Kurzem für bessere Spielbedingungen. Da das Geld für beides nicht ausreichte, hat die Gemeinde die Differenz getragen.

Die Neubürgerbroschüre soll im nächsten Jahr neu aufgelegt werden. In ihr ist kompakt alles wichtige für Neuankömmlinge in Biberach zusammengefasst. Unter anderem stellen sich auch die Vereine vor. Um die aktuellsten Daten veröffentlichen zu können, informierte Susanne Brückner, dass bald ein entsprechendes Infoschreiben versendet werde. Sie forderte zudem auf, die Vereinsdaten auf der Homepage der Gemeinde zu prüfen und nötige Änderungen mitzuteilen.

Zwingend schriftlich

Ebenfalls wurde über eine weitere wichtige Veränderung informiert. Vereine, die einen Antrag auf Erteilung einer Gestattung nach §12 Gaststättengesetz stellen, müssen das jetzt zwingend schriftlich tun. Vordrucke für die Beantragung der »Schankerlaubnis« sind in der Gemeindeverwaltung erhältlich.

Abschied eines Vereinsvorsitzenden

Zum Schluss ergriff Wolfgang Bösinger das Wort. Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins verabschiedete sich aus der Runde. Der Verein wird am heutigen Freitagabend aufgelöst, weil sich trotz jahrelanger Suche kein Nachfolger für den Vorsitz gefunden hat. Bösinger bedankte sich für die vielen Jahrzehnte, in der die Vereine von der Gemeinde gut betreut wurden und wünschte allen Vereinen eine gute Zukunft. Vereinssprecher Richard Kammerer dankte seinerseits Bösinger für dessen Begleitung als Bürgermeister und Vorstand. Er habe viel zur Harmonie zwischen den Vereinen beigetragen. Er bedauerte die Auflösung des Heimat- und Verkehrsvereins, kann die Gründe aber gut nachvollziehen. Auch Bürgermeisterin Daniela Paletta zeigte sich traurig, dass der Heimat- und Verkehrsverein aufgelöst wird. »Ich verstehe, dass sie nach 43 Jahren als Vorsitzender in Vereinsrente gehen«, sagte sie. Der Verein verschwinde nicht ganz. Überall im Dorf werde man an in erinnert.

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