80er-Fahrt führte ins Elsass

Schulkameraden des Jahrgangs 1935/36 wandelten auf den Spuren von Albert Schweitzer

14 Schulkameraden des Jahrgangs 1935/36 haben sich am Dienstag vergangener Woche zu ihrer 80er-Feier getroffen. Die von Hans Stadelmann und Klaus Ringwald organisierte Fahrt führte »Auf den Spuren von Albert Schweitzer« ins Elsass.

Die Wiege des Arztes, Philosophen, Theologen und Pazifisten Albert Schweitzer stand 1875 in Kaysersberg im Oberelsass, dem Ziel der 80er-Fahrt der Biberacher Schulkameraden. Doch zuerst einmal ging es morgens um 8 Uhr über die Autobahn in den Kaiserstuhl und weiter nach Breisach. Nach kurzem Aufenthalt in der Europastadt am Rhein führte die Fahrt weiter über die Grenze nach Eguisheim.

Weiter ging es dann nach Gunsbach, wohin die Familie Schweitzer noch im Jahr 1875 umgezogen war. Hier ist Albert Schweitzer aufgewachsen und hat im zarten Alter von acht Jahren das Orgelspiel erlernt. Noch heute findet in der St. Himerius-Kirche jährlich zu seinem Todestag – der große Menschenfreund verstarb 4. September 1965 in dem von ihm gegründeten Urwaldhospital in Lambaréné in Äquatorialafrika – ein Orgelkonzert statt. Über Münster und den Col du Ligne ging es dann weiter zu einem Berggasthof, wo das Mittagessen eingenommen wurde.

Anschließend führte die Fahrt über Orbey weiter nach Kaysersberg. Die Schulkameraden waren begeistert von dem wunderschönen Städtchen mit seiner faszinierenden Vergangenheit, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Rückfahrt erfolgte dann über die elsässische Weinstraße, und zum Ausklang saß man noch im Biberacher Gasthaus »Kreuz« beieinander. Klaus Ringwald berichtete von einer ganz persönlichen Erinnerung an Albert Schweitzer, als er in den 1950er-Jahren mit dem Musikverein Biberach im Elsass unterwegs gewesen war. Die hochinteressante und gesellige »Fahrt auf den Spuren von Albert Schweitzer« wird den Schulkameraden mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben.

 

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