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Ortenau | 26.02.2020

Polizei zieht Bilanz

Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern, Kommunen und Polizei hat sich bewährt

von Polizei

Die Fastnacht sagt mit dem heutigen »Aschermittwoch-Adieu’« Nun gilt es Bilanz zu ziehen und zu analysieren.

Das Polizeipräsidium Offenburg kann größtenteils auf eine friedliche Narrenzeit zurückblicken. Nur Einzelfälle trübten das positive Gesamt­ergebnis. »In Anbetracht der über 150 Veranstaltungen, die im Präsidiumsbereich polizeilich begleitet wurden, wollen wir uns in der Summe nicht beschweren«, so ein zufriedener Polizeipräsident Reinhard Renter. Ganz besonders erfreulich ist der Umstand, dass während den närrischen Tagen innerhalb des örtlichen Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums Offenburg kein sexueller Übergriff aktenkundig geworden ist.

Gänzlich konnten die üblichen »Begleitdelikte«, wie Beleidigungen, Körperverletzungen oder Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte nicht verhindert werden. Im Verhältnis zu den tausenden Besuchern und Hästrägern bei den vielen Jubiläumsveranstaltungen kann unter dem Strich aber ein überaus positives Resümee gezogen werden. In vielen Fällen gingen die Brauchtumsveranstaltungen ohne bekannt gewordenen Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten über die Bühne.

Der Revierleiter aus Offenburg, Peter Dieterle, zollt den Zünften und den Veranstaltern ein großes Lob, weil die meisten Veranstaltungen störungsfrei über die Bühne gingen. Die Sicherheitsbelange wurden hier sowohl in der Planung, als auch in der Durchführung vorbildlich umgesetzt. Dies kann im Übrigen unisono auf die Zusammenarbeit sämtlicher Veranstalter und Kommunen mit der Polizei übertragen werden. Die gemeinsam und ständig angepassten Sicherheitskonzepte haben sich ein weiteres Mal bewährt.

Die Verantwortlichen der Polizeireviere Gaggenau und Haslach berichten von überaus gut besuchten und überwiegend harmonischen Veranstaltungen. Im Rahmen polizeilicher Kontrollen und daraus resultierenden Maßnahmen wurden die Einsatzkräfte teilweise beleidigt. Ebenso mussten einzelne Körperverletzungsdelikte und ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bearbeitet werden. Das gleiche gilt für Biberach: Viele ausgelassen Feiernde prägten das Gesamtbild, wobei insgesamt fünf Straftaten, darunter Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte, eine Körperverletzung, eine Bedrohung und ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelrecht zu verzeichnen waren.

Das gleiche gilt für Biberach: Viele ausgelassen Feiernde prägten das Gesamtbild, wobei insgesamt fünf Straftaten, darunter Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte, eine Körperverletzung, eine Bedrohung und ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelrecht zu verzeichnen waren.

Generell standen präsidiumsweit punktuell alkoholisierte und auf Krawall ge­bürstete Jugendliche sowie junge Erwachsene im Fokus.

Kein neues Phänomen in der Fastnachtszeit, aber eines, dem es mit entsprechendem Personaleinsatz entgegenzuwirken gilt.

»Ich möchte hier nicht von sogenannten ›Umzugscrashern‹ sprechen, weil kein Umzug in seinem Ablauf gestört oder verhindert wurde« berichtet Reinhard Renter.

Die teilweise stark unter Alkoholeinfluss stehenden jungen Leute, die oftmals herzlich wenig Interesse am närrischen Brauchtum zeigten, haben die Einsatzkräfte aber kontinuierlich auf Trab gehalten.

Ein Lob geht an die Verkehrsteilnehmer. Die seit Anfang Februar erfassten Fälle von Trunkenheits- und Drogenfahrten waren in der Gesamtheit im Vergleichszeitraum zum Vorjahr rückläufig. In Zahlen ausgedrückt heißt das: 21 Alkoholfahrten und sieben Verkehrsunfälle unter Alkohol- beziehungsweise Drogenbeeinflussung weniger. Die Zahl der reinen Drogenfahrten blieb hingegen konstant.

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Polizei

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