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Zell am Harmersbach | 8.12.2017

Bühnentechnik für die Staatsoper

Imposantes Gebäude mit langer Geschichte wurde mithilfe der Firma Ritter auf den neusten Stand der Technik gebrachtZell a. H./München (sp). Das Nationaltheater München wurde mithilfe der Firma Ritter auf den neuesten Stand der Technik gebracht. In den letzten sechs Jahren nutzte das Unternehmen jeden Theaterurlaub, um vor allem die Untermaschinerie des Theaters zu sanieren und zu modernisieren. Der Grundstein des Nationaltheaters München wurde erstmals 1811 gelegt. Nach einem Brand im Jahr 1823 wurde während des zweiten Weltkriegs im Jahre 1943 das Gebäude abermals zerstört. Nach dem Wiederaufbau konnte letztendlich 1963 das Ensemble die Bühne des Nationaltheaters wieder einnehmen. Durchgetaktete Theaterferien Seit den 1990er Jahren entschloss man sich, keine Schließzeiten außerhalb der Theaterferien mehr in Kauf zu nehmen. Alle Umbau- und Sanierungsarbeiten finden innerhalb der sechswöchigen Theaterferien statt. Dann führt der Bauherr, das staat­liche Bauamt München 1, alle Baumaßnahmen durch. Zu dieser Zeit findet kein Spielbetrieb statt und verschie­denste Gewerke haben Zeit, wenn auch nicht viel, ihre Arbeiten zu erledigen. Zu diesen Firmen gehörte in den letzten sechs Jahren auch die Firma Ritter aus Zell. Bei der Ausschreibung der mechanischen Arbeiten konnte sich das Familienunternehmen im bundesweiten Wettstreit messen und letztlich durchsetzen. Es wurden unter anderem Antriebe an Bühnenwägen sowie an den Bühnenpodien erneuert. Viel Arbeit war auch im Bereich Stahlbau versteckt, die durch den Zeller Betrieb bewältigt wurde. Im Bereich der Hauptbühne wurden durch die Fa. Ritter eine neuartige Seilspannvorrichtung der Antriebseinheit an den drei 120 Quadratmeter großen Podien eingebaut. Die Podien haben ein Eigengewicht von 80 Tonnen und können zusätzlich ein Gewicht von 60 Tonnen heben. Der Synchronlauf ist höchst präzise. Nicht nur während den Umbaumaßnahmen war Sicherheit das größte Gebot. Natürlich steht beim späteren Betrieb des Theaters die Sicherheit an erster Stelle. Die jährliche, durch Ritter durchgeführte Wartung, gewährleistet, dass zu jeder Zeit eine reibungslose Vorstellung möglich ist. Bei anstehenden Reparaturen oder altersbedingten Erneuerungen, werden die Erfahrungswerte und die tatkräftige Unterstützung des Zeller Unternehmens gerne hinzugezogen. Solch ein Großprojekt stellt für alle Beteiligten eine Herausforderung dar. Die Firma Ritter ist stolz darauf, ihren Teil zu diesem Werk beigetragen zu haben. Das gelungene Zusammenspiel zwischen heimischer Produktion, der Montage vor Ort und der Organisation mit Lieferanten und Kunden sicherte Ritter einen rundum erfolgreichen Projektverlauf. Derzeit bewerkstelligt die Fa. Ritter weitere Großprojekte in renommierten Häusern Münchens.

Foto:
Das Nationaltheater München ist die Spielstätte verschiedener Ensembles, etwa für die Bayrische Staatsoper. Es ist im klassizistischem Stil errichtet. Foto: Unternehmen
von Schwarzwälder Post

Das Nationaltheater München wurde mithilfe der Firma Ritter auf den neuesten Stand der Technik gebracht. In den letzten sechs Jahren nutzte das Unternehmen jeden Theaterurlaub, um vor allem die Untermaschinerie des Theaters zu sanieren und zu modernisieren.

Die neue Seilspannvorrichtung sorgt für einen höchstpräzisen Lauf der Podien – und ermöglicht spektakuläre Inszenierungen.
Das Nationaltheater München ist die Spielstätte verschiedener Ensembles, etwa für die Bayrische Staatsoper. Es ist im klassizistischem Stil errichtet.
Jede Menge Technik verbirgt sich unter, über und rund um eine Theaterbühne. Erst ein sicherer und reibungsloser Lauf, etwa der Podien, macht die Vorstellung für die Zuschauer zu einem Genuss.

Der Grundstein des Nationaltheaters München wurde erstmals 1811 gelegt. Nach einem Brand im Jahr 1823 wurde während des zweiten Weltkriegs im Jahre 1943 das
Gebäude abermals zerstört. Nach dem Wiederaufbau konnte letztendlich 1963 das Ensemble die Bühne des Nationaltheaters wieder einnehmen.

Durchgetaktete Theaterferien

Seit den 1990er Jahren entschloss man sich, keine Schließzeiten außerhalb der Theaterferien mehr in Kauf zu nehmen. Alle Umbau- und Sanierungsarbeiten finden innerhalb der sechswöchigen Theaterferien statt. Dann führt der Bauherr, das staat­liche Bauamt München 1, alle Baumaßnahmen durch. Zu dieser Zeit findet kein Spielbetrieb statt und verschie­denste Gewerke haben Zeit, wenn auch nicht viel, ihre Arbeiten zu erledigen.

Zu diesen Firmen gehörte in den letzten sechs Jahren auch die Firma Ritter aus Zell. Bei der Ausschreibung der mechanischen Arbeiten konnte sich das Familienunternehmen im bundesweiten Wettstreit messen und letztlich durchsetzen. Es wurden unter anderem Antriebe an Bühnenwägen sowie an den Bühnenpodien erneuert. Viel Arbeit war auch im Bereich Stahlbau versteckt, die durch den Zeller Betrieb bewältigt wurde. Im Bereich der Hauptbühne wurden durch die Fa. Ritter eine neuartige Seilspannvorrichtung der Antriebseinheit an den drei 120 Quadratmeter großen Podien eingebaut. Die Podien haben ein Eigengewicht von 80 Tonnen und können zusätzlich ein Gewicht von 60 Tonnen heben. Der Synchronlauf ist höchst präzise. Nicht nur während den Umbaumaßnahmen war Sicherheit das größte Gebot. Natürlich steht beim späteren Betrieb des Theaters die Sicherheit an erster Stelle. Die jährliche, durch Ritter durchgeführte Wartung, gewährleistet, dass zu jeder Zeit eine reibungslose Vorstellung möglich ist. Bei anstehenden Reparaturen oder altersbedingten Erneuerungen, werden die Erfahrungswerte und die tatkräftige Unterstützung des Zeller Unternehmens gerne hinzugezogen.

Solch ein Großprojekt stellt für alle Beteiligten eine Herausforderung dar. Die Firma Ritter ist stolz darauf, ihren Teil zu diesem Werk beigetragen zu haben. Das gelungene Zusammenspiel zwischen heimischer Produktion, der Montage vor Ort und der Organisation mit Lieferanten und Kunden sicherte Ritter einen rundum erfolgreichen Projektverlauf. Derzeit bewerkstelligt die Fa. Ritter weitere Großprojekte in renommierten Häusern Münchens.

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